Der 14. Spieltag im Check: 5 Fragen an die neue Runde

Der 13. Spieltag ist Geschichte, doch eine Woche später steht die 14. Spielrunde der dritthöchsten deutschen Spielklasse ins Haus. Neben dem Ost-Duell zwischen RB Leipzig und dem Chemnitzer FC steht auch der Gastauftritt des SV Wehen Wiesbaden bei Ligaprimus 1. FC Heidenheim im Fokus. Eröffnet wird das Wochenende am Freitagabend mit der Partie SpVgg Unterhaching gegen Holstein Kiel. liga3-online.de wirft einen Blick auf den Spieltag und stellt die zentralen Fragen.

1. Haching weiter in der “Aufwärtsspirale”?

Abgesehen von der Derby-Niederlage gegen Wacker Burghausen (1:3) lief es in den letzten Wochen außerordentlich gut für die Spielvereinigung aus Unterhaching. Aktuell steht die Mannschaft von Claus Schromm und Manuel Baum auf dem fünften Tabellenplatz – punktgleich mit dem Relegationsplatz. Die Kieler dagegen haben seit sieben Spielen nicht mehr dreifach gepunktet. Zuvor galten die Holsteiner als die Überraschungsmannschaft in der Dritten Liga. Mit Rang zwölf kommt jetzt jedoch auch etwas Ernüchterung bei den vom Aufstieg euphorisierten Kielern hinzu. Auch die lange Reise Kiels aus dem hohen Norden in den Süden Deutschlands dürfte etwas an die Substanz gehen.

2. Wiesbaden auch ohne Vollmann im “Abwärtstrend”?

Eher gegenläufig zu den Hachingern läuft es beim SV Wehen Wiesbaden. Unter der Woche musste Peter Vollmann sogar seinen Trainerposten räumen. Bernd Heemsoth sitzt am Samstag zunächst als Interimstrainer auf der Bank und soll die Geschicke leiten. Nur einen einzigen Punkt holte der SVWW in den vergangenen vier Partien. So wird aus einem zweiten Platz schnell nur noch der siebte Rang. Nach einem kurzen Durchhänger mit Punktverlusten gegen Burghausen und Leipzig scheint der Motor vom 1. FC Heidenheim wieder bestens zu laufen. Das jüngste Indiz dafür: der 2:1-Sieg bei Rot–Weiß Erfurt, der zuvor stärksten Heimmannschaft der Liga. Heidenheim besitzt schon fünf Punkte Polster auf den ersten Verfolger.

3. Hopp oder Top – Kann Elversberg auch Unentschieden?

Seitdem Dietmar Hirsch das Steuer von Jens Kiefer bei der SV Elversberg übernommen hat, läuft es keinesfalls schlechter bei den Saarländern. Fünf Siege und zwei Niederlagen sprechen eine deutliche Sprache. So spielt Elversberg nicht nur gegen den Abstieg. Doch Remis-Spiele stehen scheinbar nicht auf dem Zettel von Coach Hirsch. Zu Gast beim VfL Osnabrück könnte die SVE aber wohl auch mit einem Punkt leben. Immerhin sind die Gastgeber vom Stadion an der Bremer Brücke niemand geringeres als der Tabellenvierte. Mit einem Sieg vor heimischem Publikum könnte sich die Elf von Trainer Maik Walpurgis in der Tabelle weiter nach oben katapultieren.

4. Kommt Rostock gegen Halle aus der Krise?

Die Ausbeute aus den letzten Partien ist die eines Absteigers, doch die Ansprüche sind beim FC Hansa Rostock ganz andere. Mit Rang 15 gibt sich bei den Hanseaten niemand zufrieden. Auch deshalb steht Trainer Andreas Bergmann bereits in der Kritik. Mit einem Heimspiel gegen den Halleschen FC soll der FCH das Ruder wieder herumreißen. Doch HFC zeigte sich nach miserablem Saisonstart mit Qualitäten einer guten Drittligamannschaft. Das Team von Sven Köhler belegt mittlerweile einen Platz im gesicherten Mittelfeld. Bei der breiten Spitze in Liga drei sind die Aufstiegs- gar näher als die Abstiegsränge. Genug Motivation für die Köhler-Elf auch die Rostocker zu ärgern.

5. Schafft Neu-Coach Heine seinen ersten Heimsieg?

Das Debüt von Coach Karsten Heine beim Chemnitzer FC ging in die Hose. 0:1 verloren Heines Chemnitzer beim damaligen Schlusslicht Wacker Burghausen. Doch nach einer weiteren Trainingswoche und neuen Eindrücken will der CFC im Heimspiel gegen das Leipziger Topteam endlich wieder einen Sieg einfahren. Aufsteiger RB Leipzig ist allerdings kein Kanonenfutter. Die ambitionierten Rasenballsportler stehen auf Aufstiegsrang zwei. Letztes Wochenende bezwang die von Alexander Zorniger gecoachte Mannschaft Jahn Regensburg mit 2:0, zuvor den 1. FC Heidenheim. Leipzig ist also bestens in Form und bereit für das Ost-Duell gegen Chemnitz.

FOTO: Marcus Bölke

 

   
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