Darmstadt will gegen Regensburg nachlegen

Mit Respekt, aber auch mit gestiegenem Selbstvertrauen reist der SV Darmstadt 98 am Dienstag zum Aufstiegsaspiranten Jahn Regensburg. Nach zuletzt zwei Siegen in Serie wollen die „Lilien“ nun auch in der Nachholpartie gegen die Oberpfälzer nachlegen und sich weiter von den Abstiegsrängen absetzen. Trainer Kosta Runjaic setzt dabei, wie schon beim Erfolg in Münster, wieder auf Rotation.

Hinspiel in Darmstadt endete 1:1

Eine Rechnung haben die „Lilien“ mit dem Jahn noch aus dem Hinspiel offen. Damals trennten sich beide Teams im Stadion am Böllenfalltor mit 1:1. Nur ein Unentschieden, könnte man aus Darmstädter Sicht sagen, denn ein zu Unrecht aberkannter Treffer von Danny Latza und ein umstrittener Foulelfmeter kosteten den Aufsteiger damals zwei wichtige Punkte. Während es für die Lilien in der Folge in der Tabelle abwärts ging, setzten sich die Regensburger in der Spitzengruppe fest.

"Wissen um die Schwere der Aufgabe"

"Wir wissen um die Schwere der Aufgabe in Regensburg, wollen aber auch am Dienstag etwas Zählbares mit auf die Heimreise nehmen", sagte Darmstadts Co-Trainer Thomas Zampach zu Wochenbeginn auf der Homepage des SV 98. Verzichten muss der Aufsteiger dabei allerdings weiterhin auf Außenverteidiger Julian Ratei und auf den jungen Burak Bilgin. Rudi Hübner, der gegen Münster leicht aufsteigende Form zeigte, fehlt den Hessen nach seiner fünften Gelben Karte ebenfalls.

Personalsorgen bei Trainer Weinzierl

Wieder im Kader steht indes wieder Mittelfeldregisseur Benjamin Baier. Der 23-jährige hat seine Verletzung auskuriert und könnte am Dienstag wieder eingesetzt werden. Ganz andere Personalsorgen hat hingegen Jahn-Trainer Markus Weinzierl, der unter anderem auch weiterhin auf seinen Toptorjäger Tobias Schweinsteiger sowie auf Thomas Kurz verzichten muss. Auch der Einsatz von Michael Klauß, mit sieben Treffern einer der torgefährlichsten Mittelfeldspieler der Liga, steht noch auf der Kippe.

Mit einem Sieg dem Klassenerhalt näherkommen

Mit einem Sieg könnten die „Lilien“ also einen weiteren großen Schritt in Richtung vorzeitigem Klassenerhalt machen. Regensburg hingegen wird sich trotz der Personalmisere den dritten Tabellenrang vom 1.FC Heidenheim zurückerobern wollen.

FOTO: www.o-m-d.org

   
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