Darmstadt hofft auf die Wende

Der SV Darmstadt 98 steht in seinem zweiten Drittligajahr am Abgrund. Die nackten Zahlen zum Ende der Hinrunde lesen sich verheerend. Tabellenletzter, vierzehn Punkte auf der Habenseite, nur fünfzehn erzielte Treffer. Hinzu kommt eine auf des Gegners Platz geradezu vernichtende Bilanz. Nun hat sich Präsident Rüdiger Fritsch in einem offenen Brief an die Fans gewandt. In diesem mahnt er zur Besonnenheit und bittet die Anhänger um weitere Unterstützung. Wörtlich heißt es dort: „Unsere Fans und alle Menschen, die den Lilien nahe stehen, haben in der älteren und jüngeren Vereinsgeschichte schon viel durchgemacht und diese schließlich immer beispiellos und unübertrefflich gemeistert.“

Auch künftig weiter mit Jürgen Seeberger

„Alle für unsere Lilien Handelnden, die Trainer, das Präsidium, arbeiten in Tagen wie diesen, gemeinsam mit der Mannschaft, unermüdlich und teilweise an die Grenzen der Belastbarkeit gehend am Turnaround“, wird der Präsident auf der Vereinswebsite zitiert. Trainer Jürgen Seeberger steht nach Angaben Fritschs derzeit jedoch nicht zur Diskussion. Mit dem 47-Jährigen will man weiterarbeiten und die Mannschaft in der  Winterpause mit erfahrenen Spielern verstärken. Fritsch: „Management mit ruhigem und überlegtem Denken, davon sind wir absolut überzeugt, ist letztlich immer erfolgreicher, als hektische, schnelle Aktionen, die meistens schnell verpuffen.“

FOTO: www.o-m-d.org

   
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