Cottbus steht nach 2:0-Sieg in Babelsberg im Landespokal-Finale

Energie Cottbus steht im Finale des brandenburgischen Landespokals. Am Mittwochabend setzte sich die Elf von Trainer Stefan Krämer mit 2:0 beim Viertligisten SV Babelsberg durch. Die Lausitzer setzten sich bereits früh in der Hälfte der Gastgeber fest und versuchten diese gar nicht erst ins Spiel kommen zu lassen. Die erste Szene hatte Tim Kleindienst in der 18. Minute, sein Schuss streichte jedoch am Pfosten vorbei. Drei Zeigerumdrehungen später machte auch der Viertligist erstmals auf sich aufmerksam, Renno im Tor des FCE konnte aber parieren. Cottbus erhöhte in der Folge den Druck und kam zu weiteren kleinen Chancen. In Minute 42 war der Bann dann gebrochen: Tim Kleindienst brachte die Lausitzer mit einem Drehschuss in Führung. Nach dem Seitenwechsel waren keine zehn Minuten gespielt, als die Partie unterbrochen werden musste. Beide Fanlager bewarfen sich mit Gegenständen, zudem zündeten sie immer wieder Pyrotechnik. Die Polizei rückte an und beruhigte die Lage, sodass es nach rund elfminütiger Unterbrechung weiter gehen konnte. Während sich Cottbus auf die Defensivarbeit beschränkte, warf Babelsberg in der Schlussphase alles nach vorne, kam aber nicht mehr zum Ausgleich. Stattdessen erhöhte Energie in der Nachspielzeit auf 2:0 – Perdedaj traf. Somit steht Cottbus im Finale des Brandenburger Landespokals (Gegner ist der FSV Union Fürstenwalde) und wahrt somit die Chancen auf die DFB-Pokal-Qualifikation.

 

   
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