Cottbus: Krämer sucht noch "einen gestandenen Stürmer"

Die Kaderplanung bei Energie Cottbus ist kurz vor der ersten Trainingseinheit noch nicht abgeschlossen. "Wir sind personell schon sehr weit“, sagte Coach Stefan Krämer gegenüber der "Lausitzer Rundschau“, dennoch brauche der Tabellensiebte der abgelaufenen Saison noch Verstärkung. "Ein gestandener Stürmer ist fast schon Pflicht“, erklärte Krämer und ergänzte, dass möglicherweise auch noch ein Mittelfeldspieler kommen wird. Bislang hat Energie fünf Neuzugänge verpflichtet, zehn Spieler haben den Verein verlassen.

Tim Kleindienst bleibt ein Thema

Bei der Stürmersuche will sich der Trainer Zeit lassen: Die Position sei zu wichtig, um Experimente zu machen. "Es muss jemand sein, der passt.“ Er sei bereit, zur Not auch noch ein paar Wochen zu warten, bis der geeignete Kandidat gefunden sei. Das könne auch ein Spieler sein, den jetzt noch niemand auf der Rechnung habe. Krämer gab zu, dass Energie Interesse an Patrick Mayer vom FC Heidenheim hatte – der entschied sich aber für einen Wechsel zu Wehen Wiesbaden. Tim Kleindienst, den mit 13 Treffern besten Cottbuser Torschützen der letzten Saison, hat Energie in Richtung SC Freiburg verlassen – trotzdem ist der 19-Jährige in der Lausitz immer noch ein Thema. Stefan Krämer hält es durchaus für möglich, dass Kleindienst auf Leihbasis zurückkehren könne. Das Cottbuser Eigengewächs musste nach einem Außenbandriss auf die Teilnahme an der U20-WM verzichten und steht deshalb vor einem schwierigen Start in Freiburg. Sollte sich herausstellen, dass er beim Erstliga-Absteiger keine Einsätze bekomme, sei Kleindienst für Energie eine Option, sagte Krämer und verriet gleichzeitig, dass er gute persönliche Kontakte zu Freiburgs Coach Christian Streich habe.

 

 

 

 

   
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