Corona-Ampel: Zwickau entwickelt Konzept zur Fan-Rückkehr

Vor wie vielen Fans wird in der kommenden Saison Fußball gespielt, gibt es Stehplätze, werden Gästefans zugelassen? Zahlreiche Fragen, auf die Antworten gefunden werden müssen. Während in der Bundesliga und 2. Bundesliga auf Gästefans und Stehplätze verzichtet werden soll, steht eine Entscheidung in Liga 3 noch aus. Der FSV Zwickau entwickelte nun ein Konzept für das eigene Stadion.

Corona-Ampel soll entscheiden

Der FSV Zwickau hofft auf ein nicht einheitliches und zentrales Vorgehen in der 3. Liga. Das würde bedeuten, dass jeder Verein eigene Stadionkonzepte entwickeln könnte. So nun auch in Zwickau geschehen. "Stehplätze und die Zulassung von Gästefans haben für uns eine hohe soziale Komponente", erläutert Jörg Schade, Bereichsleiter Sport und Spielbetrieb gegenüber der "Bild" die Beweggründe für das Konzept.

Die Überlegungen sehen vor, dass Stehplätze und Gästefans unter Einhaltung des Mindestabstandes im vollen Umfang erlaubt seien, sofern sich das Stadion in einem Gebiet befindet, in dem die Corona-Ampel Grün zeigt. In diesem Fall könnten 5.281 Zuschauer im FSV-Stadion Platz finden. Bei einem leicht erhöhten Infektionsgeschehen und der damit verbundenen gelben Ampel, würden 3.992 Zuschauer die Spiele besuchen könnten. 

Konzept vom Gesundheitsamt genehmigt

Kommt das Auswärtsteam aus einem Corona-Hotspot, würde die Zahl an Gästefans entsprechend reduziert werden. Selbiges gilt für eine rote Ampel in Zwickau, da dann gar keine Fans im Stadion erlaubt sein würden. Das entsprechende Konzept wurde bereits vom ortsansässigen Gesundheitsamt genehmigt. Die Drittligisten und der DFB beraten in der kommenden Woche über das weitere Vorgehen, wobei das letzte Wort über die Fan-Rückkehr jedoch das DFB-Präsidium besitzt.

   
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