Choreos und Pyroshows bei Mannheim gegen Rostock

Das erste Pflichtspiel zwischen Waldhof Mannheim und Hansa Rostock seit 24 Jahren endete am Sonntag ohne Sieger, für Aufsehen sorgten derweil die Anhänger beider Klubs: Vor Spielbeginn zeigten sie jeweils eine Choreo und zündeten Pyrotechnik, sodass die Partie zwischenzeitlich unterbrochen werden musste.

Hansa-Fans mit riesiger Blockfahne

Rund 2.500 Hansa-Fans hatten sich auf den rund 750 Kilometer weiten Weg nach Baden gemacht, viele von ihnen reisten mit einem Sonderzug zu. Noch bevor die Mannschaften den Platz betraten, überzogen sie die komplette Westtribüne im Carl-Benz-Stadion mit einer riesigen Blockfahne.

Als diese kurz vor dem Anpfiff wieder nach unten ging, kamen Doppelhalter in den Farben Blau, Weiß und Rot zum Vorschein. Außerdem entzündeten die Hansa-Fans mehrere Rauchtöpfe in den Vereinsfarben und hüllten das Stadion in dichten Nebel.

"Waldhof kämpft an allen Fronten"

Schiedsrichter Markus Schmidt unterbrach die Partie – auch, weil im Mannheimer Fanblock auf der Otto-Siffling-Tribüne im Rahmen einer Choreo ebenfalls gezündet wurde. Das Motto: "Waldhof kämpft an allen Fronten". Dazu wurde über seine Seil-Konstruktion ein Panzer nach oben gezogen. Rund zwei Minuten dauerte die Unterbrechung, dann konnte der Ball wieder rollen.

Beide Klubs erwartet nun eine Geldstrafe seitens des Deutschen Fußball-Bundes (DFB). Während Mannheim in dieser Saison noch ohne Strafe vom DFB ist, musste die Kogge bereits 16.770 Euro an den Verband überweisen – und führt damit die Strafentabelle der 3. Liga an.

Die Fan-Aktionen im Video:

   
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