Chemnitzer FC: Wann bricht endlich der Auswärtsbann?

Der Chemnitzer FC trifft im Ostklassiker auf den FC Energie Cottbus (Samstag, 14 Uhr, live im RBB und im Ticker auf liga3-online.de). Im Duell mit den Lausitzern soll endlich die ominöse Auswärts-Null fallen und das möglichst bevor die Marke von 1.000 Minuten ohne eigenen Treffer überschritten wird. Doch Gastgeber Energie Cottbus will seinerseits weiterhin im Aufstiegrennen bleiben. Das 21. Aufeinandertreffen zwischen beiden Teams verspricht also Spannung pur. Bleibt nur die Frage, wer am Samstag im Stadion der Freundschaft die Oberhand behalten wird.

Jede Serie hat ein Ende

Der Chemnitzer FC und seine zwei Gesichter. In den Heimspielen zuletzt stark in Form und mit drei Siegen aus vier Spielen voll auf Kurs, auswärts hingegen weiter erschreckend schwach, so präsentieren sich die Himmelblauen dem neutralen Betrachter. Einer starken Vorstellung gegen Fortuna Köln (3:1) folgte in Duisburg eine klare Schlappe (0:4). Aufstiegsaspirant Stuttgarter Kickers wurde ein Unentschieden abgetrotzt (1:1), in Unterhaching hingegen ein Sieg trotz klaren Chancenplus verpasst (0:0), die Zweitvertretungen aus Dortmund (3:1) und Stuttgart (1:0) bekamen ihre Grenzen aufgezeigt. In Rostock zeigten ausgebuffte Gastgeber, wie man auch mit wenig Aufwand gewinnen kann (0:1). Nach dem Gesetz der Serie dürfte also erneut die Heimmannschaft das glücklichere Ende für sich haben. Doch das will der CFC unbedingt verhindern und endlich den lang ersehnten Auswärtssieg einfahren. Seit September läuft man diesem Erfolgserlebnis genau wie einem Torerfolg vergeblich hinterher. Geht es nach Energie-Stürmer Tim Kleindienst, bleibt es auch am Samstag dabei. „Wir spielen zu Hause, haben im Stadion der Freundschaft zuletzt zweimal in Folge gewonnen und wollen diese Mini-Serie ausbauen“, so der Toptorjäger der Lausitzer.

Keine Geschenke zu erwarten

Ganz besonders motiviert dürften die Ex-Chemnitzer Anton Makarenko und Ronny Garbuschewski sein. Beide Mittelfeldspieler wollen mit einem Sieg gegen ihren ehemaligen Arbeitgeber weiter am direkten Wiederaufstieg basteln. „Ich hoffe, dass wir die drei Punkte in Cottbus behalten, um die Spannung im Aufstiegskampf hochzuhalten“, so Makarenko vor dem Duell mit den Ex-Kameraden. CFC-Trainer Karsten Heine hat da selbstverständlich andere Pläne. „Solche Duelle sind das Salz in der Suppe“, erwartet Heine eine Topleistung vor stimmungsvoller Kulisse. Zugleich stellte der Trainer der Himmelblauen klar, dass die schwarze Auswärtsserie endlich ein Ende haben soll. „Wir werden alles rausholen und am Ende sehen, ob es uns gelingt etwas mitzunehmen“, verspricht Heine, dass sich seine Mannschaft keinesfalls verstecken werde. Vor dem Duell mit dem Tabellensechsten plagen die Himmelblauen allerdings einige Verletzungssorgen. Neben Marc Hensel und Karol Karlik muss der Tabellenelfte kurzfristig auch auf Dan-Patrick Poggenberg verzichten. Der linke Außenverteidiger zog sich im Mannschaftstraining eine Sprunggelenksverletzung zu und wird aller Voraussicht nach durch Stefano Cincotta oder Nicolai Lorenzoni ersetzt werden.

 

   
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