Chemnitzer FC: Mit Garbuschewski zurück in die Erfolgsspur?

Die Rückkehr von Ronny Garbuschewski zum Chemnitzer FC wurde von den Anhängern des sächsischen Drittligisten besonders euphorisch bejubelt. Nach einem insgesamt unglücklich verlaufenen Intermezzo beim letztjährigen Bundesligisten Fortuna Düsseldorf hat der Standardspezialist nun offenbar sein Glück bei den „Himmelblauen“ wieder gefunden. Nach einem schwachen Auftritt bei der 0:3-Auftaktniederlage des CFC gegen den VfL Osnabrück hat Garbuschewski zuletzt eine Leistungssteigerung hinlegen können.

Überragender Mann beim Auswärtssieg in Regensburg

Trotz der 0:2-Heimniederlage gegen den 1. FC Heidenheim konnte er mit starken Freistößen, Ecken und Pässen im Mittelfeld der Schädlich-Schützlinge glänzen. Besonders mit seiner Spielintelligenz und seiner guten Übersicht konnte der 27-jährige Mittelfeldspieler überzeugen. Gegen den FCH deutete der aus Grimma stammende Kicker sein großartiges Potential bereits an. Im jüngsten Auswärtsspiel gegen den SSV Jahn Regensburg war er schließlich der überragende Mann auf dem Platz. Mit 5:3 gewann der sächsische Traditionsverein gegen den Zweitligaabsteiger. Mit je einem Treffer und einer Vorlage war Garbuschewski für den Auswärtssieg in großem Maße verantwortlich. Wenn er an sich glaubt, gehört er zweifelsfrei zu einem der besten Spieler der gesamten 3. Liga. Das Selbstvertrauen hat er durch die letzten Ligaauftritte auch wieder sammeln können.

„Gründe für Rückkehr sportlicher wie privater Natur“

Die Rückkehr des „verlorenen Sohns“ war für viele in Chemnitz ein weiterer Hoffnungsschimmer, dass es dieses Jahr vielleicht sogar mit der lang ersehnten Rückkehr in die Zweitklassigkeit hinhauen könnte. Im Gespräch mit dem Fachmagazin „Kicker“ vor Saisonbeginn offenbarte der universell einsetzbare Mittelfeldspieler nun, warum es ihn zurück nach Chemnitz gezogen hat: „Of­fenbar ist was dran an dem Sprichwort. Aber die Gründe für meine Rückkehr sind sportlicher wie privater Natur. Zum einen war die letzte Saison in Düssel­dorf nicht so, wie ich sie mir er­hofft hatte. Der Hauptgrund war jedoch, dass wir ein drei Monate altes Baby haben und aus diesem Grund zurück in die Nähe der Eltern, Großeltern und Freunde wollten. Deshalb habe ich ver­sucht, eine Lösung zu finden.“

FOTO: Patrick Simon

 

 

   

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