Chemnitzer FC: Amtsgericht bestellt Insolvenzverwalter

Das Amtsgericht Chemnitz hat Klaus Siemon am Mittwoch als Insolvenzverwalter des Chemnitzer FC bestellt. In der Region ist Jurist bekannt. Vor drei Jahren zwang Siemon den DFB zur Änderung seiner Spielordnung.

Arbeit am Mittwoch aufgenommen

Am Mittwochvormittag wurde Klaus Siemon vom Amtsgericht Chemnitz als vorläufiger Insolvenzverwalter bestellt. Wie "Tag24" berichtet, setzte sich der Düsseldorfer bereits kurze Zeit später in der CFC-Geschäftsstelle mit dem Vorstand zusammen. Der Jurist wird in den kommenden Tagen die Vermögensverhältnisse der Chemnitzer klären und die Insolvenzmasse sichern. Innerhalb der nächsten sechs Wochen muss dann Klarheit herrschen, ob die Insolvenzgründe der Überschuldung und drohenden Zahlungsunfähigkeit vorliegen.

Vor drei Jahren in Plauen

Insolvenzverwalter Siemon ist in der Region übrigens kein Unbekannter. Vor drei Jahren klagte er gegen den Zwangsabstieg des VFC Plauen aus der Regionalliga. Der Rechtsstreit zwang den DFB zur Änderung seiner Spielordnung. Seitdem bestraft der Verband die Insolvenz eines Vereins nicht mehr mit Zwangsabstieg, sondern mit dem Abzug von neun Punkten. Dank der Arbeit von Siemon konnte Plauen nach der Insolvenz einen Neuanfang in der Oberliga starten.

   
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