Chemnitz verpflichtet Linksverteidiger aus Neuseeland

Zwei Tage nach dem Saisonauftakt gegen Waldhof Mannheim (1:1) ist der Chemnitzer FC nochmal auf dem Transfermarkt aktiv geworden und hat sich mit Thomas Doyle verstärkt. Der 27-jährige Linksverteidiger war zuletzt für den neuseeländischen Erstligisten Wellington Phoenix aktiv.

83 Einsätze in der A-League

"In unserem Kader fehlte noch ein gelernter Linksverteidiger. Diesen haben wir mit Thomas Doyle gefunden", erklärt CFC-Geschäftsführer Thomas Sobotzik. Zudem werde Doyle den Konkurrenzkampf "noch einmal deutlich erhöhen", da er auch in der Innenverteidigung und im linken Mittelfeld einsetzbar ist. "Tom bringt eine gute Athletik und Schnelligkeit mit sich. Seine Stärken hat er in internationalen Wettbewerben gegen europäische Topteams bewiesen", betont Sobotzik. "Wir wissen aber, dass es Zeit brauchen wird. Tom hat in Neuseeland im Mai das letzte Mal ein Mannschaftstraining gehabt und sich seitdem individuell fit gehalten."

Für Wellington Phoenix bestritt der Abwehrspieler in der vergangenen Saison 15 Partien, insgesamt blickt er auf 83 Erstliga-Spiele in der australischen A-League zurück. 2016 gewann er mit der neuseeländischen Nationalmannschaft, für die er elfmal zum Einsatz kam, die Ozeanien-Meisterschaft. Sein letztes Länderspiel absolvierte der in Auckland geborene Verteidiger im Juni 2018.

Achter Neuzugang

Mit dem Wechsel nach Chemnitz verlässt Doyle nun erstmals seine Heimat: "Nach 27 Jahren in Neuseeland, wollte ich unbedingt nach Europa. Ich möchte hier den nächsten Schritt in meiner Karriere machen und somit meine Chancen auf weitere Einsätze in der Nationalmannschaft erhöhen." Nichtsdestotrotz sei vereinbart worden, "dass ich mich zunächst voll und ganz auf meine Eingewöhnung in Chemnitz konzentrieren möchte. Das ist aktuell das wichtigste."

Beim Chemnitzer FC ist der 27-Jährige nach Nils Blumberg, Marcelo Freitas, Georgi Sarmov, Tarsis Bonga, Sönke Günther, Clemens Schoppenhauer und Sören Reddemann der achte Neuzugang. Zur Vertragslaufzeit machte der CFC keine Angaben.

   
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