Chemnitz und Erfurt treten nach 1:1 auf der Stelle

Zum Auftakt des 12. Spieltages der dritten Liga trennten sich der Chemnitzer FC und Rot-Weiß Erfurt mit 1:1. Nach einer langweiligen ersten Halbzeit gingen die Gäste durch einen Freistoß von Höcher im zweiten Durchgang in Führung. Die Gastgeber konnten aber kurz darauf durch einen Elfmeter von Löring ausgleichen.

Vor ungefähr 6.897 Zuschauern startete die Partie weitgehend ereignislos. Ein Kopfball des Chemnitzers Endres in der 6. Minute konnte Erfurts Torhüter Domaschke nicht ernsthaft prüfen. In der 22. Minute holte sich der Erfurter Pigl nach einem Foul an Nandzik die erste gelbe Karte der Begegnung ab. Es folgte eine Phase Chemnitzer Dominanz, was sich besonders im Ballbesitz ausdrückte. Die beiden größten Torchancen der Himmelblauen blieben jedoch ertraglos: Bei den Distanzschüssen von Nandzik (25. Minute) und Fink (27.) war wieder Domaschke zur Stelle. Vor allem über Standardsituationen entwickelte Chemnitz Gefahr.

Mehr Dampf in der zweiten Halbzeit

Erfurt hatte sich im zweiten Durchgang offenbar vorgenommen, mehr zum Spiel beizutragen als in der ersten Halbzeit. In der 53. Minute hatte Laurito nach einem Eckball die bis dahin beste Chance der Thüringer, aber Kunz hielt seinen Kopfball fest. Es ging nun munter hin und her. In der 56. Minute tauchte Danneberg frei vorm Erfurter Kasten auf, überlupfte den Torhüter – stand aber im Abseits, das zurecht gepfiffen wurde. In der 61. Minute dann das Tor für die Gäste: Marc Höcher zirkelte einen Freistoß von halblinks in den Strafraum, den Freund und Feind verpassten, was Torhüter Kunz offenbar überraschte – seine Faustabwehr misslang, der Ball landete im Tor. Chemnitz reagierte sauer, das Spiel war nun endlich aufgewacht. Nur 5 Minuten nach dem 0:1 kam Fink über Rechts in den Erfurter Strafraum und wurde dort von Nikolaou gelegt – Elfmeter! Den verwandelte Frank Löning maßgenau, vom rechten Innenpfosten prallte der Ball ins Tornetz. Nur drei Minuten später hatte der Stürmer erneut eine Chance, als er Vollspann vom linken Strafraumrand nur knapp am Tor vorbei schoss. Das Spiel wurde nun teilweise hektisch, zwei weitere Erfurter wurden nach rüden Foulspielen mit gelben Karten verwarnt. In der 78. Minute kam Erfurts Aydin zu einer Doppelchance, seine beiden Distanzschüsse wurden aber jeweils durch Kunz pariert. Kurz vor Abpfiff tauchte plötzlich Fink frei im Erfurter Strafraum auf: Er schlug noch einen Haken und zirkelte den Ball in Richtung von Ofosu, der aber nicht einnetzen konnte. Bis zum Abpfiff schien auf beiden Seiten ein Tor in der Luft zu liegen, das aber nicht fiel: Es blieb beim 1:1.

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