Chemnitz in Karlsruhe: Bergner glaubt an die Chance

Der Chemnitzer FC ist dem Klassenerhalt dank des 2:1-Sieges am vergangenen Spieltag gegen Unterhaching einen Punkt näher gekommen. Nun wollen die Sachsen auch beim Karlsruher SC (Sonntag, 14 Uhr) etwas mitnehmen – CFC-Trainer David Bergner ist überzeugt davon, dass das gelingen kann.

"Wir müssen punkten"

Der abstiegsbedrohte Chemnitzer FC hat im Jahr 2018 aus fünf Spielen immerhin sechs Punkte (zwei Siege, drei Niederlagen) holen können. Und obwohl dies den Gesamt-Punkteschnitt der Himmelblauen übersteigt, ist der Rückstand auf Platz 17 seitdem von zwei auf sechs Punkte angestiegen.

Aus diesem Grund baut CFC-Coach David Bergner durchaus Druck auf seine Mannschaft auf: "Wir müssen punkten, um den Abstand zum rettenden Ufer nicht zu groß werden zu lassen", war sich der Trainer im CFC-Pressegespräch sicher.

"Schwung und Aggressivität mitnehmen"

Doch dass es alles andere als einfach wird, gegen den KSC etwas Zählbares mitzunehmen, weiß Bergner ebenfalls: "Sie sind eine sehr kompakte und abgezockte Mannschaft, die bisher Zuhause noch nicht verloren hat." Trotzdem ist der Coach sich sicher, dass sein Team in Karlsruhe nicht chancenlos ist: "Wir haben uns Gedanken gemacht, wie wir den Karlsruher SC beschäftigen können.“

Zuletzt gelang den Sachsen ein wichtiger 2:1-Sieg gegen Unterhaching. Man müsse "den Schwung und die Aggressivität aus dem Spiel gegen Unterhaching" mitnehmen und "diesen Mut und diese Mentalität" auch im Wildparkstadion zeigen.

Bergner gibt nicht auf

Das wird auch bitter nötig sein und es bedarf wohl sogar einer Leistungssteigerung gegenüber der Partie gegen Haching. Schließlich ist der KSC nicht nur enorm heimstark, sondern hat seit 14 Ligaspielen auch nicht mehr verloren und in 2018 schon 14 Zähler eingefahren. Damit zählen die Viertplatzierten zweifelsohne zu den Aufstiegsfavoriten.

Doch Chemnitz-Trainer Bergner will sich nicht schon vor dem Spiel geschlagen geben. "Wir wollen uns in den kommenden Spielen beweisen und nichts freiwillig abschenken", sagte der Chefcoach mit Blick auf die nächsten Wochen.

   
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