Chemnitz hadert mit Schiedsrichter: "Kotzt nur noch an"

Trotz der 0:1-Niederlage gegen den VfR Aalen bleibt der Chemnitzer FC zwar weiterhin in unmittelbarer Nähe zu den Aufstiegsplätzen, hat es aber verpasst, weiter vorzurücken. Im Zentrum der Kritik: Schiedsrichter Timo Gerach, der sich nach Abpfiff einiges anhören musste.

Zwei Elfmeter verweigert

Im Interview mit dem "MDR" schimpft Stürmer Anton Fink: "Wir müssen uns jede Woche der Kritik stellen. Aber die Schiedsrichter kommen hierher und fahren dann mit dem Glauben nach Hause, alles richtig gemacht zu haben. Das kotzt mich einfach nur noch an. Es gibt Woche für Woche Situationen, die gegen uns entschieden werden." Was Fink meint: Gleich zwei Mal verweigerte Gerach den Himmelblauen gegen Aalen nach Foulspielen an Frahn und Danneberg einen Elfmeter, zudem sah Frahn für ein unabsichtliches Handspiel die gelbe Karte. Doch was Fink so richtig auf die Palme brachte, war der Platzverweis gegen Dennis Grote unmittelbar nach Wiederanpfiff.

Rot für "Leck mich am Arsch"

Was war passiert? Nach einem Foul an Frahn und einem Handspiel von Yannick Deichmann lässt Gerach die Partie weiterlaufen, Grote gestikuliert in Richtung des Unparteiischen. Dieser unterbricht die Partie, deutet an, beleidigt worden zu sein und zeigt dem Chemnitzer daraufhin die rote Karte. "Wenn ein Spieler 'Leck mich am Arsch' sagt, ist das für mich keine rote Karte", moniert Fink. Während die Aalener die Wortwahl bestätigt haben sollen, habe sich der Schiedsrichter nicht äußern wollen, welche Worte gefallen sein soll, führt Fink weiter aus und schimpft: "Eine bodenlose Frechheit". Alexander Bittroff pflichtet ihm im "ClubTV" bei: "Das ist doch keine Beleidigung – er (Grote; Anm. d. Red.) haben sich eben aufgeregt." Doch lamentieren hilft nichts. Schlussendlich, und da waren sich die Beteiligten einig, stehe eine bittere 0:1-Niederlage auf dem Papier.

   
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