Chemnitz: Geschäftsführer Lars Schauer muss gehen

Der Chemnitzer FC kommt einfach nicht zur Ruhe. Zu den sportlichen und wirtschaftlichen Schwierigkeiten gesellten sich zuletzt immer häufiger interne Querelen. Die dürften auch zur Trennung vom kaufmännischen Geschäftsführer Lars Schauer beigetragen haben. Es stellt sich die Frage, wer nun die Lizenzierungsunterlagen vorbereiten soll.

Kurze Amtszeit

Die Trennung zu diesem dafür ungünstigen Zeitpunkt passte irgendwie zu dem Bild, das der Chemnitzer FC in diesen Tagen abgibt. Erst im Juli 2017 hatte Schauer seinen Posten angetreten, er war aber schon in den Monaten zuvor maßgeblich an der Erstellung der Unterlagen beteiligt, mit denen der CFC im zweiten Anlauf vom DFB die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit bestätigt bekam. Zu diesem Zeitpunkt arbeitete Schauer noch für Firma Logsol von Ex-CFC-Vorstand Steffen Bohne. Nach dessen Abschied in Chemnitz Anfang Dezember soll Schauer einen einen schweren Stand bei den verbliebenen Amtsträgern der Himmelblauen gehabt haben, jetzt muss er gehen. So berichtet es die "Freie Presse".

Wer übernimmt Schauers Aufgaben?

Auf Nachfragen wollte sich der Verein gegenüber der Zeitung nicht detailliert äußern, teilte lediglich mit: "Das anstehende Lizenzierungsverfahren und die damit verbundenen Aufgaben werden auf die vorhandenen Mitarbeiter und Gremien des Vereins verteilt, weiterhin gibt es bereits Gespräche mit Personen, die den Verein zusätzlich dahingehend beraten und unterstützen." Es ist ein nicht unerhebliches Risiko, das der CFC mit der Trennung von Schauer eingeht.

   
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