Carl Zeiss Jena: Wolfram kann sich Verbleib vorstellen

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Bereits seit der Jugend schnürt Maximilian Wolfram die Schuhe für den FC Carl Zeiss Jena – und bleibt den Thüringern möglicherweise noch länger treu.

Wiedersehen mit Heimatverein

Über die U17 und die U19 schaffte der 21-Jährige im Sommer 2015 den Sprung in den Profikader und hat sich längst zur festen Größen etabliert. Auch deswegen sagt der Mittelfeldspieler in der "Bild"-Zeitung: "Natürlich kann ich mir vorstellen, noch ein, zwei Jahre in Jena zu bleiben. Die Grundlagen habe ich in Zwickau gelernt, aber die großen Schritte in den Männer-Fußball habe ich in Jena gemacht. Das vergisst man nicht." Was Wolfram meint: Als gebürtiger Zwickauer spielte er zunächst für den FSV, ehe er 2010 nach Jena kam. Am Sonntag kommt es nun zum Wiedersehen mit seinem Heimatverein: "Ich habe acht Jahre in Zwickau gespielt, meine Familie und Freunde werden da sein. Klar, freue ich mich darauf." Doch Jena sei mittlerweile seine zweite Heimat geworden: "Ich fühle mich in der Stadt und im Verein sehr wohl. Das ist viel wert", so der 21-Jährige.

Klassenerhalt "steht über allem"

Doch bevor es um die eigene Zukunft geht, will sich Wolfram zunächst auf den Klassenerhalt konzentrieren: "Das steht über allem. Die vertraglichen Sachen machen sowieso andere Leute für mich. Das halte ich von mir fern, will mich nur auf Fußball konzentrieren." Mit 21 Jahren steht der Mittelfeldspieler noch am Anfang seiner Karriere – und weiß um die Baustellen: "Ich muss noch zielstrebiger vorm Tor werden, mehr den Abschluss suchen." Das Spiel in Zwickau bietet eine gute Gelegenheit dafür, zumal Jena seit zwei Monaten auf einen Sieg wartet.

   

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