BVB: Marian Sarr feiert starkes Debüt in der Champions League

Marian Sarr, der in dieser Saison bei der U23 von Borussia Dortmund langsam an die Profis herangeführt werden soll, gab unter der Woche ausgerechnet beim Champions League-“Gruppenendspiel“ gegen Olympique Marseille sein Profidebüt. Der 18-Jährige war nach den verletzungsbedingten Ausfällen von Mats Hummels, Neven Subotic und Sven Bender sowie dem international nicht spielberechtigten Manuel Friedrich eine der letzten Alternativen für Coach Jürgen Klopp.

Sarr hat „ruhig und abgebrüht“ gespielt

Dort hinterließ Sarr, der vor gut einem Jahr aus Leverkusen ins Ruhrgebiet wechselte, einen hervorragenden Eindruck. „Wir wollten ihm natürlich so gut wie möglich helfen, aber er hat das auch so sehr routiniert gemacht. Er ist super ruhig und abgebrüht und er hat tolle Bälle gespielt“, so Kapitän Sebastian Kehl lobend gegenüber den Ruhr Nachrichten. In der Tat spielte Saar im Stile eines erfahrenen und abgeklärten Profis. Dabei scheute er sich auch keineswegs vor aggressiven Zweikämpfen sowie einem taktischen Foul kurz vor Schluss, wegen der er zwar die Gelbe Karte sah, aber eine durchaus gute Chance für Marseille vereitelte. So blieb es am Ende bei dem so wichtigen 2:1-Erfolg, dank der der BVB als Gruppenerster ins Achtelfinale der Königsklasse einzog.

Folgt nun auch der erste Bundesliga-Einsatz?

Der nur unweit von Dortmund in Essen geborene Marian Sarr könnte schon am Samstag dann auch erstmals in der Bundesliga zum Einsatz kommen. Neben den ohnehin verletzten Hummels und Subotic fällt nämlich auch der dritte Innenverteidiger Sokratis wegen einer Gelb-Rot-Sperre gegen die TSG Hoffenheim aus. Spätestens im Januar, wenn alle Sperren abgelaufen sind sowie Hummels' auskuriert ist, droht Sarr aber wieder die „Degradierung“ in die 3. Liga. Vielleicht aber ist dies doch der perfekte Ort, um nach so viel Aufmerksamkeit zurzeit sich wieder in Ruhe weiterentwickeln zu können.

FOTO: Flohre Fotografie

 

   
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