BVB II weicht für drei Heimspiele nach Wuppertal aus

Weil die Umbauarbeiten im Stadion Rote Erde deutlich länger andauern als zunächst gedacht und der Signal-Iduna-Park in den nächsten Wochen bereits für Spiele der Bundesliga-Mannschaft benötigt wird, muss die U23 von Borussia Dortmund vorerst umziehen. Nun steht fest: Es geht ins 55 Kilometer entfernte Wuppertal, wie die "Ruhr Nachrichten" melden.

Mit Sondergenehmigung

Im Stadion am Zoo, wo der Wuppertaler SV seine Regionalliga-Heimspiele austrägt und wo der BVB II im Juni 2021 den Drittliga-Aufstieg perfekt gemacht hatte, sollen die Partien gegen den MSV Duisburg (16. Oktober), den Verl (29. Oktober) und Viktoria Köln (8. November) ausgetragen werden. Das letzte Heimspiel des Jahres gegen Erzgebirge Aue am 11. November soll dann wieder im Signal-Iduna-Park stattfinden. Weil das Stadion am Zoo nicht die Drittliga-Kriterien erfüllt, war nach Angaben der Zeitung eine Sondergenehmigung des Deutschen Fußball-Bundes nötig. Diese liege nun vor, heißt es.

Eigentlich sollte es schon im August in die Rote Erde zurückgehen, nachdem bereits im April damit begonnen worden war, die ehemaligen Kohleschächte unterhalb des Rasens mit Beton zu verfüllen. Weil allerdings deutlich mehr Hohlräume vorhanden und die Bergbauschäden viel größer sind als angenommen, nimmt die Verfüllung deutlich mehr Zeit in Anspruch und dauert derzeit immer noch an. Erst wenn die Arbeiten abgeschlossen sind, kann mit den Modernisierungsmaßnahmen begonnen werden – darunter fällt unter anderem die Installation einer Rasenheizung.

Rückkehr in die Rote Erde 2023

Nach aktuellem Zeitplan soll das Stadion Rote Erde zu Beginn des kommenden Jahres wieder zur Verfügung stehen, sodass die Zweitvertretung des Bundesligisten mit dem Heimspiel gegen die SpVgg Bayreuth (Mitte Januar) wieder in das heimische Wohnzimmer zurückkehren kann. Gegen 1860 München tritt der BVB II am Samstag bis Mitte November zum letzten Mal im Signal-Iduna-Park an, dessen Rasen durch die Englischen Wochen in der nächsten Zeit stark belastet wird, bevor es nach Wuppertal geht. Neben dem WSV-Stadion waren auch die Spielstätten in Duisburg, Paderborn, Essen, Münster, Osnabrück und Lotte als Ausweichstadien gehandelt worden, kamen jedoch aus unterschiedlichen Gründen nicht in Frage.

 
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