Burghausen peilt gegen Stuttgart II den ersten Sieg an

Am Sonntag um 14 Uhr empfängt der VfB Stuttgart II auf der Waldau den SV Wacker Burghausen. Die Vorzeichen beider Teams könnten dabei unterschiedlicher nicht sein. Die Schwaben haben drei der letzten vier Spiele gewonnen. Zuletzt konnten sie mit einer überzeugenden Leistung einen 3:1-Auswärtssieg in Münster feiern. "Der Sieg war aufgrund der großartigen Mannschaftsleitung verdient", freute sich VfB II-Trainer Jürgen Kramny nach dem Spiel. Sein Team überzeugte ihn vor allem durch den Willen, die Laufbereitschaft und eine tolle Moral. Diese Einstellung möchte er auch wieder gegen Burghausen sehen. "Wir wollen gegen Wacker zum Ende der englischen Woche nochmal einen raushauen!" Dabei kann er voraussichtlich wieder auf Kapitän Tobias Rathgeb zurückgreifen.

Burghausen im Spiel eins nach Donkov 

Beim Tabellenletzten aus  Burghausen ist man derweil nicht so positiv gestimmt. Nach nur einem Punkt aus den ersten sieben Partien trennte sich der Verein sich von Trainer Georgi Donkov. "Wir haben lange Vertrauen in Georgi Donkov gehabt, aber die sportliche Talfahrt hat uns zu diesem Schluss gezwungen“, sagte Geschäftsführer Florian Hahn zur Entlassung. Interimstrainer wird der bisherige U23-Trainer Christian Wimmer, der auch in Stuttgart auf der Bank sitzen wird. Währenddessen läuft die Suche nach einem Nachfolger auf Hochtouren. Ein heißer Kandidat soll Alexander Schmidt sein. Ob Interimstrainer Arsow in der kurzen Zeit personellen Änderungen in der Kaderaufstellung vornimmt, bleibt abzuwarten. Geschäftsführer Hahn zeigte sich trotz der sportlichen Talfahrt vor dem Stuttgart Spiel optimistisch. „Bislang sind wir leider noch nicht aus dem Tabellenkeller herausgekommen. Doch wir sind guter Dinge, dass sich das bald ändern wird. Wir setzten darauf, dass unseren Neuzugang Henrich Bencik frischen Wind bringen wird", wird er auf der Wacker-Homepage zitiert.

Die Zuschauer dürfen ein spannendes Spiel erwarten. Der VfB II wird nach dem Sieg in Münster mit viel Selbstvertrauen auftreten, während Wacker nach sechs Niederlagen aus den letzten sieben Spielen wohl erst einmal darauf bedacht sein wird, in der Defensive gut zu stehen. Allerdings kann ein Trainerwechsel viel bewirken. Die Bilanz der vorherigen Duelle spricht für knapp für den VfB. Der Bundesliganachwuchs konnte in elf Spielen viermal gewinnen- Wacker nur dreimal.

 

So könnten sie spielen:

VfB II: Kevin Müller – Lang, Geyer, Vier, Leibold – Rathgeb, Khedira – Janzer, Wanitzek, Riemann – Breier

Burghausen: Loboué  – Burkhard, Eberlein, Drum, Moser – Schröck, Turhan – Holz, Kulabas , Burkhardt – Bencik

 

FOTO: Flohre Fotografie

 

 

   
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