Braunschweig: Zuversicht vor dem Endspiel gegen Cottbus

Eintracht Braunschweig will sich im Abstiegskampf auch von einem unglücklichen Rückschlag auf der Zielgeraden nicht mehr aus der Bahn werfen lassen. Obwohl die Mannschaft von Trainer Andre Schubert die erste Chance auf den vorzeitigen Klassenerhalt durch die unglückliche 0:1-Niederlage beim Halleschen FC ungenutzt gelassen hatte, demonstrierten alle Löwen für das nunmehr anstehende Endspiel gegen den Tabellennachbarn Energie Cottbus ausdrücklich Kampfesmut und Zuversicht.

"Wollen den letzten Schritt gehen“

"Wir stehen die ganze Rückrunde mit dem Rücken zur Wand. Uns war klar, dass es für uns viele Schritte sind, und jetzt ist es noch einer, und den letzten Schritt wollen wir gehen", erklärte Kapitän Stephan Fürstner in Interviews bei Magenta Sport und für die Eintracht-Homepage. Der Mittelfeldspieler relativierte zudem ausdrücklich den Frust über die verpasste Gelegenheit zur frühzeitigen Beseitigung aller Abstiegssorgen: "In der Winterpause hätte sich jeder gefreut, wenn wir solch ein Endspiel kriegen.“

Für die Krönung einer bemerkenswerten Rückrunde hat das Schubert-Team auch alle Trümpfe und damit auch sein sportliches Schicksal immerhin auch in der eigenen Hand. So vergleichsweise gut ist Braunschweigs Ausgangslage drei Plätze über der roten Linie, dass der momentan viertbesten Mannschaft der zweiten Saisonhälfte gegen den punktgleichen Aufsteiger Cottbus schon ein Unentschieden zum Klassenerhalt genügen würde. Selbst im Falle einer Niederlage gegen die Lausitzer müssten gleichzeitig auch die Rivalen Carl Zeiss Jena gegen 1860 München und SG Sonnenhof Großaspach beim schon feststehenden Absteiger Fortuna Köln gewinnen, um das Hinrunden-Schlusslicht Braunschweig doch noch in die Regionalliga stürzen zu lassen.

Fejzic: "Kennen uns mit Druck bestens aus“

Doch Schützenhilfe von München und Köln wollen die Braunschweiger gar nicht notwendig werden lassen. Torhüter Jasmin Fejzic jedenfalls wollte sich von der erst zweiten Niederlage in den vergangenen 14 Spielen in keinster Weise für die Begegnung mit Cottbus irritieren lassen. "Die gesamte Rückrunde haben wir schon Endspiele, mit dem Druck kennen wir uns bestens aus“, sagte der Schlussmann optimistisch. Fürstner unterstrich unterdessen seinen Optimismus mit dem Hinweis auf den Teamgeist innerhalb des Eintracht-Kaders: "Die Mannschaft hat einen super Charakter.“

Schubert mochte derweil auch nicht lange mit dem Dämpfer hadern: "Wir hatten es in der eigenen Hand und haben es nicht genutzt“, konstatierte der Coach nüchtern und bestätigte bei "Magenta Sport" auf Nachfrage die weiterhin günstige Tabellenkonstellation ebenso trocken: "Das ist so.“ Der 47-Jährige lebte vielmehr schon das Eintracht-Motto der kommenden Tage vor und beschrieb seinen Plan für die Einstimmung auf das Finale betont sachlich: "Wir werden das Spiel analysieren und dann schauen, dass wir uns ordentlich vorbereiten.“

   
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