Boyd erklärt HFC-Wechsel: "Familie war zu weit weg"

Mit der Verpflichtung von Stürmer Terrence Boyd ist dem Halleschen FC am Montag durchaus ein kleiner Transfer-Coup gelungen – schließlich kann der 28-Jährige immerhin auf sieben Bundesliga-Spiele zurückblicken. Gegenüber der "Bild" erklärt Boyd seinen Wechsel zum HFC nun.

"Hatte Heimweh"

Erst vor knapp einem halben Jahr war der gebürtige Bremer vom SV Darmstadt 98 zum Toronto FC gewechselt, der in der nordamerikanischen Major Soccer League spielt. Doch glücklich wurde Boyd dort nicht: "Ich hatte das erste Mal in meinem Leben Heimweh. Ich habe mein Familie lange nicht gesehen", berichtet der Stürmer.

In Toronto habe es nicht so gepasst, "wie ich mir das dachte. Die Familie war zu weit weg." Auch sportlich lief es nicht: Nur elfmal kam Boyd zum Einsatz, ein Tor gelang ihm nicht.

Debüt gegen Chemnitz?

Beim Halleschen FC will der 28-Jährige nun neu angreifen: "Ich bin froh, dass es das Interesse aus Halle gab. Ich habe eine Nacht drüber geschlafen, und meine Frau hat grünes Licht gegeben." Wann Boyd sein Debüt feiern wird, ist aber noch offen. "Ich muss meine Spielgenehmigung persönlich bei der MLS abholen. Dazu Wohnung, Auto, Strom und andere Dinge kündigen. Es ist noch einiges zu erledigen."

Zumindest beim Auswärtsspiel in Köln (Mittwoch, 19 Uhr) wird der neue Stürmer daher nicht zum Kader gehören. Klappt alles, soll Boyd aber am Samstag gegen Chemnitz erstmals zum Aufgebot gehören: "Das wäre mein Ziel. Aber da muss alles passen." In Kürze will der Ex-Bundesliga-Spieler mit seiner Frau und Tochter von Darmstadt nach Halle ziehen – und somit Beruf und Familie wieder verbinden.

   
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