Bittroff, Krempicki und Co: FCM ohne sieben Spieler nach Freiburg

Das erste Pflichtspiel des Jahres führt Tabellenführer Magdeburg am Samstag in den Breisgau zur U23 des SC Freiburg. Gegen den Aufsteiger muss Trainer Christian Titz auf gleich sieben Spieler verzichten, darunter einige Stammkräfte.

Zahn-OP bei Bittroff

Nur gegen zwei Teams gelang dem FCM in der Hinrunde kein Treffer – eines davon war Freiburg II. Trotz größter Chancen, darunter ein Elfmeter, endete das Hinspiel torlos. "Wir sind also gewarnt", sagte Titz auf der Pressekonferenz am Donnerstag und sprach von einer "wichtigen" und "interessanten" Partie, die beim Aufsteiger warte. Das Ziel ist klar: "Wir wollen an die gute Vorrunde anknüpfen." Am besten gleich zum Auftakt mit drei Punkten. "Wenn wir das schaffen, wäre das für das Selbstvertrauen natürlich gut", äußerte sich Titz, schob aber gleichzeitig hinterher: "Druck empfinden wir nicht. Wir müssen wieder alles raushauen."

Auf seine Stammelf wird der FCM-Coach bei den Freiburgern allerdings nicht setzen können: Während Connor Krempicki nach seiner fünften gelben Karte gesperrt ist, fehlt Alexander Bittroff aufgrund einer Zahn-OP. "Bei ihm sind heute zwei Zähne gezogen worden, nachdem dort Entzündungsherde festgestellt worden waren", berichtete Titz. Diese Entzündungen waren dem 50-Jährigen zufolge auch der Grund für die muskulären Probleme, mit denen sich der Abwehrspieler zuletzt im Trainingslager herumgeplagt hatte.

Wer das Duo ersetzen wird, ließ Titz noch offen – zumal mit Sebastian Jakubiak (Trainingsrückstand), Florian Kath (angeschlagen) und Tobias Knost (Becken-Schiefstand) mehrere potenzielle Kandidaten ausfallen. Auch Ersatzkeeper Benjamin Leneis (Magen-Darm-Probleme) sowie Nico Granatowski (Achillessehnenprobleme) stehen nicht zur Verfügung, sodass dem FCM insgesamt sieben Spieler fehlen werden.

Conteh im Kader

Sirlord Conteh ist nach auskuriertem Außenbandriss dagegen wieder eine Option und wird auch im Kader stehen, wie Titz bestätigte, kommt allerdings nur für einen Kurzeinsatz in Frage. "Er ist noch nicht in der Verfassung, um von Anfang an zu spielen", so Magdeburgs Übungsleiter.

Mit den Freiburgern, die Titz zuletzt beim Testspiel gegen Düsseldorf (1:2) beobachtet hatte, warte eine "spielstarke Mannschaft" auf den FCM: "Gerade auf der letzten Linie haben sie drei sehr schnelle Spieler und sind gut im Konterspiel." Das will der Tabellenführung möglichst unterbinden, um sein eigenes Spiel durchzubringen, den Tor-Fluch aus dem Hinspiel zu brechen und drei Punkte mitzunehmen.

   
  • DM von 1907

    Freiburg II muss an Stammkräften auf Sildillia, Weißhaupt und vor allem auf Stammkeeper Atubolu verzichten, der coronabedingt bei der Ersten auf der Bank sitzen wird. Ersatzmann Sauter hat im Hinspiel in Magdeburg zwar ein überragendes Spiel gemacht, ist aber insgesamt doch der schwächere Keeper, kann auch seine Vordermänner nicht so gut dirigieren.

    Insgesamt hoffe ich zwar auf einen Punkt, aber wirklich realistisch ist das gegen die mit Abstand stärkste Mannschaft der Liga nicht.Für Freiburg ist es ein Bonusspiel – die Punkte für den Klassenerhalt müssen woanders eingefahren werden.

    • Jürgen Gallert

      Die Erste spielt aber schon Freitag.

      • DM von 1907

        Stimmt. Spielbeginn 20:30 Uhr in Dortmund, Spielende ca. 22:20 Uhr, Abfahrt Mannschaftsbus aus Dortmund ca. 23:00 Uhr, Ankunft Freiburg ca. 05:00 bis 06:00 Uhr am anderen Morgen. Da kann (müde) und darf (Arbeitsrecht!) Atubolu nicht um 14:00 Uhr im Dreisamstadion auflaufen. Hätte ich statt Cheftrainer Streich entscheiden dürfen (lustiger Gedanke), hätte ich wahrscheinlich Sauter in Dortmund auf die Bank gesetzt und Atubolu in Freiburg gelassen. Aber die zweite Mannschaft ist in Freiburg ganz klar Dienstleister für die erste und nicht umgekehrt.

  • Jürgen Gallert

    Gute Chancen für Burger und Malachowski, sich für Vertragsverlängerungen zu empfehlen.

    • ChristianMD

      Die ehemaligen Großaspach-Spieler haben aber kein Zweitliga-Niveau. Können höchstens zeigen, dass sie Drittliga-Niveau haben.

  • Thommi Tulpe

    Glücksfall-Trainer Christian Titz weiß, dass jeder Sieg schwierig ist. Bisher haben wir Schwieriges gut gelöst.
    Da man alles toppen kann, bin ich sicher, dass auch wir in den verbleibenden 18 Punktspielen noch Steigerungspotential haben.
    Auf geht`s, Blau-Weiß: Kämpfen und siegen!

  • H H

    das liest sich ja nicht sonderlich gut aber ich denke Magdeburg lässt sich auch dadurch nicht vom Weg ab bringen !

Back to top button