Bestätigt: Wiesbaden verliert Jakov Medic an den FC St. Pauli

Jetzt ist es fix: Der SV Wehen Wiesbaden muss Jakov Medic zum Zweitligisten FC St. Pauli ziehen lassen. Wie die Hessen am Donnerstag bekanntgaben, zog der 22-Jährige die Ausstiegsklausel in seinem bis 2024 laufenden Vertrag. 

Marktwert bei 400.000 Euro

Im Sommer 2019 zunächst auf Leihbasis vom 1. FC Nürnberg in die hessische Landeshauptstadt gewechselt, entwickelte sich Medic schnell zum Führungsspieler. Entsprechend verpflichtete Wiesbaden den Kroaten zu Beginn des Jahres fest und stattete ihn mit einem langfristigen Vertrag bis 2024 aus. Medic sicherte sich dabei eine Ausstiegsklausel, die er nun zog. Über die Höhe der festgeschriebenen Ablösesumme ist noch nichts bekannt. Der Marktwert des 22-Jährigen liegt laut "transfermarkt.de" bei 400.000 Euro.

“Jakov hat eine tolle Entwicklung genommen und verfügt über ein unglaubliches Potential. Sein Wechsel ist ein sportlicher Verlust für uns, aber ohne eine Ausstiegsklausel wäre eine Festverpflichtung seinerzeit gar nicht möglich gewesen", erklärt SVWW-Geschäftsführer Nico Schäfer. “Jakov wird seinen Weg im Fußball gehen und für den wünschen wir ihm nur das Beste. Er ist in der Brita-Arena jederzeit herzlich willkommen."

"Genau die richtige Entscheidung"

In Wiesbaden kam Medic insgesamt 54 Mal zum Einsatz, erzielte fünf Tore und bereitete sechs Treffer vor. Allein in der zurückliegenden Serie stand er in 37 Partien auf dem Platz und gehörte bis auf zwei Ausnahmen immer zur Startelf. Meistens lief er als Sechser oder Innenverteidiger auf, in einigen Partien kam er aber auch als Stürmer zum Einsatz. Beim FC St. Pauli freut man sich nun auf einen "echten Mentalitätsspieler", wie Sportchef Andreas Bornemann sagt. "Er hat sich beim SV Wehen Wiesbaden in der vergangenen Saison sehr gut entwickelt und wir sehen ihn auch noch nicht am Ende seiner Möglichkeiten. Jetzt werden wir gemeinsam daran arbeiten, dass er bei uns den nächsten Schritt gehen kann."

Medic freut sich derweil darüber, "dass ich ein Spieler dieses außergewöhnlichen Traditionsvereins sein werde. Ich hoffe, dass ich schon bald mit der Mannschaft vor Fans am Millerntor einlaufen darf, um diese tolle Atmosphäre zu erleben." Der FC St. Pauli sei für seine Mentalität und Spielweise "genau die richtige Entscheidung ist".

   
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