Zwickau-Fans wegen Zündens von Pyrotechnik vor Gericht

Weil sie auf der Aufstiegsfeier des FSV Zwickau Pyrotechnik gezündet haben, stehen fünf Fans des Aufsteigers nun vor Gericht.

Mehrere Menschen verletzt

Der 29. Mai 2016 wurde zum Feiertag für alle, die es mit dem FSV Zwickau halten. An diesem Tag machten die Sachsen mit einem 1:0-Sieg gegen Elversberg im Rückspiel der Relegation den Aufstieg in die 3. Liga perfekt. Für fünf Zwickau-Fans dürfte dieses Datum aber noch aus einem anderen Grund in Erinnerung bleiben. Wie die "Freie Presse" berichtet, stehen die Personen wegen des Zündens von Pyrotechnik bei der Aufstiegsfeier am Zwickauer Hauptmarkt vor Gericht. Durch das Abbrennen der Pyrotechnik seien mehrere Menschen, sowohl durch die Rauchentwicklung als auch das Feuer selbst, verletzt worden. Gerichtssprecher Stephan Zantke bestätigte die anstehenden Verhandlungen am Zwickauer Amtsgericht, die auf zwei Tage angesetzt sind. Insgesamt habe der Verein neun bundesweite Stadionverbote ausgesprochen. Auch beim Sachsenpokalfinale in Aue kam es zu Zwischenfällen durch das Zünden von Pyrotechnik.

   
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