13. Juni 2018 um 10:06 Uhr

Bericht: Karlsruher SC verdient an Köpke-Transfer mit

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© imago/Picture Point

Pascal Köpke wechselt vom FC Erzgebirge Aue zu Hertha BSC, wo er am Montag einen Vertrag bis 2022 unterschrieben hat. Soweit eine Meldung, die den Karlsruher SC normalerweise nicht aufhorchen lassen würde. Wäre da nicht eine bestimmte Klausel.

Vor zwei Jahren von Karlsruhe nach Aue

Als Köpke im Januar 2016 zunächst auf Leihbasis und ein halbes Jahr später fest vom KSC nach Aue wechselte, überwies der FC Erzgebirge dem Vernehmen nach eine Summe von 500.000 Euro. Eigentlich ein Schnäppchen wenn man bedenkt, dass Köpke den FCE zuvor mit zehn Toren in 14 Spielen zum Aufstieg in die 2. Bundesliga geschossen hatte. Doch die Ablösesumme war augenscheinlich nur ein Teil der Ablösemodalitäten.

KSC kassiert offenbar 300.000 Euro

Wie das Online-Portal "abseits-ka.de" erfahren haben will, soll sich der KSC eine Klausel gesichert haben, mit der die Badener zu 15 Prozent an einem Weiterverkauf beteiligt werden. Und eben diese Klausel scheint nun zu greifen. Legt man die Summe von zwei Millionen Euro zu Grunde, die Hertha für den Angreifer offenbar auf den Tisch gelegt hat, ist der Karlsruher SC mit etwa 300.000 Euro am Köpke-Transfer beteiligt. Viel Geld, das der KSC nach dem verpassten Aufstieg und der damit verbundenen Etat-Kürzung um etwa eine Million Euro gut gebrauchen kann.

 

 
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