HFC nach Derby-Pleite: "Kann man nicht mehr gutmachen"

Die 1:3-Pleite im Landespokal gegen den 1. FC Magdeburg hat den Halleschen FC hart getroffen. Nicht nur weil, weil ein Derby unglücklich verloren wurde, sondern vor allem, weil den Saalestädtern sehr wahrscheinlich wichtige Einnahmen verloren gegangen sind. Ein herber Schlag mit Blick auf die kommende Saison.

Kein DFB-Pokal, keine Prämien

"Alles zielt darauf ab, in zwei bis drei Jahren aufzusteigen. Der Masterplan ist, 2018 oder spätestens 2019 in die 2. Liga zu spielen", formulierte Sportdirektor Stefan Böger im vergangenen September große Ziele. Doch aufgrund der Niederlage im Landespokal wird der Hallesche FC in der kommenden Saison wohl nicht im lukrativen DFB-Pokal vertreten sein und somit wichtige Einnahmen im Kampf um den Aufstieg verpassen. Die einzige Hintertür: In der Liga müssten bis zum Saisonende sechs Punkte auf Platz 4 aufgeholt werden – ein eher unwahrscheinliches Szenario. Und so werden den Saalestädtern in der Spielzeit 2017/18 wohl bis zu 300.000 Euro an Pokalprämien und Zuschauereinnahmen in der Kasse fehlen. Geld, das im Hinblick auf die Verpflichtung eines echten Stürmers oder eines neuen Torhüters – die beiden Schwachstellen am Mittwochabend – nun fehlt.

Weg zum Aufstieg wird weiter

"Das kann man nicht mehr gutmachen in dieser Saison. Es ist auch ein großer finanzieller Schaden entstanden", fand Fabian Baumgärtel, der das 2:1 für Magdeburg per Eigentor erzielte, in der "Mitteldeutschen Zeitung" deutliche Worte. Klar ist: Der Weg zum anvisierten Aufstieg bis 2019 wird aufgrund der wohl verpassten Pokal-Einnahmen weiter als gedacht. "Jetzt versuchen wir das Plus von unserem Saisonziel 48 Punkte plus x einzufahren. Noch sind ja 15 Punkte zu vergeben", übt sich Trainer Rico Schmitt in Durchhalteparolen. Doch auch er weiß: "Wir sind ein Stück von Träumen, Hoffnungen und Ernüchterung eingeholt worden."

   

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