Babelsberg: Konzentrierte Defensive gegen Münster

Am Freitagabend steht die Partie des 24. Spieltags gegen den SC Preußen Münster auf der Agenda vom SV Babelsberg. Trotz sibirischer Kälte soll die Partie nach gegenwärtigem Stand stattfinden. Eine weitere Platzbegehung ist für Freitag, 12 Uhr, angesetzt. Wie immer hat aber der Schiedsrichter der Partie das letzte Wort. Für die Gäste aus Münster lief es in den letzten Spielen nicht gerade perfekt. 

Dotchev mit Debüt

Nach sehr gutem Saisonstart konnte sich der Aufsteiger aus Westfalen im ersten Saisonviertel im vorderen Mittelfeld platzieren. Ab dem 10. Spieltag lief es jedoch nicht mehr bei den Preußen. Seitdem gelangen in 13 Partien nur noch zwei Siege (jeweils zu Hause gegen Regensburg und Heidenheim). Dazu kamen sechs Remis und fünf Niederlagen. Entsprechend turbulent gestaltete sich die jüngere Vergangenheit. Aufstiegstrainer Marc Fascher wurde nach dem 2:2 gegen Oberhausen beurlaubt. Für ihn übernahm der Zweit- und Drittliga-erfahrene Pavel Dotchev das Ruder. Die Dotchev-Premiere am vergangenen Wochenende gegen Jena fiel allerdings der Unbespielbarkeit des Platzes im Preußenstadion zum Opfer.

 Konzentrierte Defensive und effektive Nutzung der Torchancen

Die Babelsberger konnten am vergangenen Spieltag in Saarbrücken einen Punkt erbeuten. Angesichts der andauernden Besetzungsprobleme in der Innenverteidigung, der starken Leistung von Torwächter Daniel Zacher und des schwachen Tages des Schiedsrichter-Trios müssen die Filmstädter mit diesem Punkt nicht unzufrieden sein. Um das Punktkonto auch vor heimischem Publikum wachsen zu sehen, wird es am Freitag gegen Preußen Münster erneut auf eine geschlossene Mannschaftsleistung, eine konzentrierte Defensive sowie die effektive Nutzung der Torchancen ankommen. Im Hinspiel hatten sich Preußen und Nulldrei in einer umkämpften Partie 1:1 getrennt.

 Konter müssen zuende gespielt werden

Bei voraussichtlich sehr kühlen Temperaturen gegen einen Tabellennachbarn den Ausgang des Spiels zu prognostizieren, dürfte einer Lotterie gleichkommen. Beide Mannschaften haben ohnehin einige Handicaps, sei es durch Verletzungen, Sperren oder neu zu integrierender Spieler. Fehlende Effektivität beim Torabschluss konnte man den Nulldreiern zuletzt ja eigentlich nicht vorwerfen. Dennoch fehlte in beiden Spielen nach der Weihnachtspause nach Ballgewinn die Konsequenz im Umschaltspiel, so dass mögliche Konter nicht zu Ende gespielt werden konnten. Kann man das gegen Münster verbessern, sollte ein Sieg realistisch sein. Allerdings wollen sich die Preußen sicher ihrem neuen Trainer für die Stammformation der nächsten Wochen und Monate empfehlen und brauchen selbst jeden Punkt gegen den Abstieg.

FOTO: Flohre Fotografie

   
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