Auszahlungen aus Nachwuchsfördertopf stehen fest

Sieben Wochen nach dem Ende der Saison 2019/20 hat der DFB nun die Berechnungen für die Auszahlungen aus dem Nachwuchsfördertopf abgeschlossen.

MSV partizipiert am stärksten

Am stärksten partizipiert demnach der MSV Duisburg, an den 348.000 Euro ausgeschüttet werden. Dahinter folgen der TSV 1860 München (303.000 Euro), die SpVgg Unterhaching (259.000 Euro) und der FC Ingolstadt (245.000 Euro). Insgesamt werden 2,95 Millionen Euro zur Belohnung und Stärkung der Nachwuchsförderung an 19 Drittligisten ausgezahlt. Einzig der FC Bayern München geht leer aus, da zweite Mannschaften nicht am Nachwuchsfördertopf partizipieren. Die Spanne der Summen bewegt sich für die Saison 2019/2020 zwischen 32.000 und 348.000 Euro. Im Schnitt sind es 155.000 Euro pro Klub.

Eine vollständige Veröffentlichung der Liste, wie sich die Gesamtsumme auf die einzelnen Drittligisten verteilt, ist nach DFB-Angaben "auf mehrheitlichen Wunsch der Klubs und auf Grundlage eines entsprechenden Beschlusses der Managertagung der 3. Liga von Juli 2019 erneut nicht vorgesehen". Die Fördergelder sollen nach Vorlage der notwendigen Unterlagen durch die Vereine spätestens bis zum 30. September vom DFB ausgezahlt werden. Aus rechtlichen Gründen dürfen die Zuschüsse ausschließlich in den gemeinnützigen Bereich der Vereine fließen. Die Mittelverwendung ist somit an die Nachwuchsförderung zweckgebunden, was von den Klubs nachzuweisen ist.

Das ist der Nachwuchsfördertopf

Der Nachwuchsfördertopf war im Herbst 2018 vom DFB-Präsidium beschlossen worden und kam zum ersten Mal für die Saison 2018/2019 zur Anwendung. Bei der Berechnung der Ausschüttungen werden zwei Kriterien berücksichtigt, wie der DFB auf seiner Homepage erklärt: das Vorhandensein eines Leistungszentrums oder eines Leistungszentrums im Aufbau sowie die Einsatzzeiten von Spielern in der 3. Liga mit deutscher Staatsangehörigkeit im U21-Alter. Erstes Kriterium ist das Leistungszentrum. Nach Abzug dieser Zuschüsse wird der verbliebene Restbetrag im Nachwuchsfördertopf komplett für Einsatzzeiten junger Spieler ausbezahlt.

Zusätzlich zur bestehenden Förderung der anerkannten Leistungszentren unterhalb der 2. Bundesliga durch den DFB erhält jeder Klub der 3. Liga mit einem Leistungszentrum 100.000 Euro aus dem Nachwuchsfördertopf. Klubs, deren Leistungszentrums sich im Aufbau befinden, werden jeweils mit 50.000 Euro gefördert. Sie müssen die Vorstufe zum Leistungszentrum erreicht haben. In der abgelaufenen Saison verfügten zwölf von 19 Drittligisten (ohne Bayern II) über ein Leistungszentrum und sechs über ein Leistungszentrum im Aufbau.

   
  • Phillip

    Zwickau könnte auch shcon längst ein NLZ haben, wenn der DFB endlich mal aus dem Knick kommt. Der DFB fordert immer nur, aber gibt sich selbst ein Jahr Zeit bei Einreichung der Bewerbung zum NLZ Zeit, um diese zu bewerten. Letztlich ändern sich dann schon wieder Gegebenheiten und man kann alles von vorne beginnen.

  • joe

    Bei 1860 ist das NLZ ja noch die Altlast vomHerrn Wildmoser das schon durch viele Spielerverkäufe immer wieder Geld in die leere Kasse gespült hat
    Ich glaube nicht das Boxen ,Frauenfußball und Golf zusammen nur halbwegs soviel Geld bringt!!!

  • Pingback: Löwen auf Platz 2 – über 300 000 Euro aus dem Nachwuchsfördertopf – sechzger.de()

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