Ab 14 Uhr im Ticker: Legt Bielefeld beim VfB Stuttgart II nach?

Für den DSC Arminia Bielefeld geht es am kommenden Sonntag (14 Uhr) gegen die Amateure des VfB Stuttgart wieder um drei Punkte im Kampf um den Aufstieg in die 2. Bundesliga. Nachdem der Spitzenreiter aus Ostwestfalen unter der Woche mit Mühe im Westfalenpokal die nächste Runde erreicht hatte, wartet nun bei den jungen Schwaben eine weitere komplizierte Aufgabe auf das Team von Trainer Norbert Meier. Da innerhalb der Liga jeder von einem Sieg der Bielefelder in Stuttgart ausgeht, ist der Druck für die Blauen nicht ganz unerheblich. Schwächen wollen die Spieler aber unter keinen Umständen zeigen.

Die Möglichkeiten nutzen

Das Spiel wirft schon in gewisserweise seine Schatten voraus. Da im Stadion in Großaspach der Rasen schon für mehr Gesprächsstoff gesorgt hat, als das Spiel der beheimateten Teams selbst, dürfte ein gepflegtes Passspiel wohl kaum zu erwarten sein. Daher wird es umso wichtiger, dass der DSC die sich bietenden Möglichkeiten konsequent ausnutzt und Kapital daraus schlägt. Auch gegen die junge Borussia aus Dortmund musste der DSC mit schwierigen Verhältnissen auskommen, nutzte dies aber nicht als Ausrede sondern ärgerte sich über die nicht genutzten Chancen zum Sieg. Im Heimspiel gegen den SV Werder Bremen war der eigene Rasen sogar ein Vorteil für den DSC. Gegen die zweiten Mannschaften haben die Arminen in dieser Saison beinahe ein makellose Weste. Gegen Mainz II, Dortmund II und Stuttgart zwei gab es aus fünf Partien vier Siege und ein Remis. Bei einem weiteren Sieg am Sonntag winkt sogar ein kleiner Ansporn für den April, da man so in jedem Fall als Tabellenführer ins Derby gegen Preußen Münster gehen würde.

Personell gefährliche Situation

Der Kader der Arminen wird sich vor dem Spiel gegen Stuttgart sicherlich nicht sonderlich groß verändern. Für den verletzten Julian Börner wird Felix Burmeister nach seiner Gelbsperre wieder zurückkommen. Manuel Hornig war im Pokal mal wieder mit von der Partie war, was Trainer Norbert Meier auf der Vereinshomepage durchaus freute:  "Ich freue mich, dass er mal wieder den Rasen betreten konnte.”  Er, Peer Kluge, Pascal Testroet und Jerome Propheter fallen aber auch weiterhin aus und zum Lazarett hinzu gesellt sich auch noch Jonas Strifler. Toptorjäger Fabian Klos ist allerdings nach seinen Problemen gegen Rostock wieder mit von der Partie und so werden die Sorgen im Sturm etwas geringer, zumal Koen van der Biezen zuletzt gegen Unterhaching und im Pokal traf. Mit Tom Schütz, Christian Müller, Daniel Brinkmann und Christoph Hemlein droht gleich vier Spielern bei der nächsten gelben Karte ein Sperre für die wichtigen Partien gegen Cottbus, Dresden oder Münster.

   
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