Aussprache beim FCS: "Uwe Koschinat bleibt unser Trainer"

Die Aufstiegschance verspielt, aus dem Landespokal ausgeschieden und Platz 4 nach fünf sieglosen Partien außer Reichweite: Binnen weniger Wochen hat der 1. FC Saarbrücken eine eigentlich gute Saison in den Sand gesetzt. Uwe Koschinat bleibt aber Trainer – und das nicht nur bis zum Ende der Saison.

Aussprache zwischen Team und Trainer

Er wurde zuletzt rauer, der Ton beim 1. FC Saarbrücken. Während Torhüter Daniel Batz nach der Last-Minute-Niederlage in Berlin schimpfte "Wir Spieler können auch nicht immer alles erklären, da müssen Sie mal an anderer Stelle nachfragen", bezeichnete Trainer Uwe Koschinat die Abwehrleistung als "inakzeptabel" und sprach von einem "Riesenrückschritt". Nach der Partie soll er in der Kabine mächtig wütend gewesen sein und Spieler direkt angegangen haben, wie die "Bild" berichtet.

Am Montag fand auf Drängen des Mannschaftsrats eine Aussprache zwischen Spielern und Trainer statt. "Es war ein vernünftiger Austausch. Sowohl die Spieler als auch der Coach haben ihre Sicht der Dinge dargestellt und offen angesprochen", berichtet Sportdirektor Jürgen Luginger in der "Bild".

Rückendeckung für Koschinat

Dass das Klima zwischen Mannschaft und Trainer schlecht sei, bestreitet der 54-Jährige. "Ich weiß nicht, wer das immer verbreitet. Es gibt keine Probleme." Angeblich soll Koschinat zur Disposition gestanden haben, doch Luginger stellt klar: "Uwe Koschinat bleibt unser Trainer. Und das nicht nur bis Saisonende."

Der 50-Jährige trat vor der Saison die Nachfolge von Lukas Kwasniok an und steht noch bis 2023 unter Vertrag. In der kommenden Serie soll er mit dem FCS einen neuen Angriff Richtung Aufstiegsplätze starten. Zunächst liegt der Fokus aber auf den beiden noch ausstehenden Duellen in dieser Saison: "Wir wollen in den letzten beiden Spielen die Saison gut beenden."

   
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