Aus des Chemnitzer FC vorerst wohl abgewendet

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© imago images / Uwe Meinhold

Zur Abwechslung mal gute Nachrichten vom Chemnitzer FC: Wie "Bild" und "Tag24" erfahren haben will, sollen sich die Gesellschafter der Fußball-GmbH und Vertreter des Notvorstandes im Rahmen von Gesprächen am Donnerstagvormittag in mehreren Punkten einig geworden sein.

Listen neu erstellt

Zum einen sei die Liste des zu wählenden Ehrenrates neu aufgestellt worden, zum anderen wurde auch die Liste für den Aufsichtsrat neu erstellt. Darauf jetzt zu finden: Katrin Johst, Timo Kermer jr., Norman Löster, Knut Müller, Annette Neuerburg, Doreen Pfeiffer und Uwe Pönisch, so das Blatt. In den vergangenen Tagen hatte es zwischen den Gesellschaftern und dem Notvorstand Unstimmigkeiten darüber gegeben, wer zur Wahl zugelassen werden soll. Insolvenzverwalter Klaus Siemon hatte erklärt, nur die Personen akzeptieren zu wollen, denen er zustimmt.

NLZ soll erhalten werden

Zeitgleich hatten die Gesellschafter mit Rückzug gedroht, falls ihnen die Nominierung verweigert werden sollte. Mit Annette Neuerburg steht nun auch ein Mitglied des Notvorstands auf der Liste. Auch die Gesellschafter dürfen, sofern sie Mitglied sind, zur Aufsichtsratswahl antreten. Darüber hinaus sollen sich beide Seiten auf den Erhalt des Nachwuchsleistungszentrums verständigt haben, das weiterhin im e.V. geführt werden soll. "Alle Gesprächsteilnehmer erachten diese Vorschläge als einen tragfähigen Kompromiss. Es wird angeregt in der Mitgliederversammlung, diese Vorschläge im Interesse des Fortbestandes des Chemnitzer FC e. V. zu bestätigen", heißt es laut "Tag24" in einer gemeinsamen Verlautbarung.

   
  • d0m1ng0

    Die Zahlungsfrist der Mitgliedbeiträge beim CFC ist immer im Oktober. Eigentlich gehts nicht darum, dass die Mitglieder ihre Beiträge zahlen sollen, sondern dass die Zahlungsfrist bereits jetzt endet und nicht erst Oktober.

  • Doppelherz

    Und…wer bezahlts?

    • Friedrich Herschel

      Na zumindest kriegen sie jetzt ihre Mitgliederversammlung durch, auf der beschlossen werden soll, dass die Mitglieder trotz Insolvenz Mitgliedsbeiträge zu zahlen haben. Das brächte dann Geld in die Kasse. Ob’s genug ist …?

      • Doppelherz

        Ist schon verrückt, dass Mitglieder, während sie gegen die Insolvenz und die Schließung des e.V. protestieren, dazu "gezwungen" werden müssen, ihre Mitgliedsbeiträge zu bezahlen…
        Verstehe wer will…

      • Sterneneisen

        Wieso verrückt? Das alles muss mit Mehrheit der Mitglieder beschlossen werden. Wer Mitglied eines Vereines ist, ist Teil demokratisch organisierter Strukturen. Wem das nicht gefällt, der ist eben falsch. Hätte uns beim HFC auch treffen können.

        Vereinsmitgliedschaft heißt eben nicht nur auf der MV "dabei", Vorkaufsrecht & Rabatte, sondern eben auch Verantwortung im Falle des Falles übernehmen.

      • Doppelherz

        Na das mein ich doch mit verrückt…warum müssen Mitglieder erst gezwungen werden, ihren Beitrag zu bezahlen? Warum zahlen die nicht von sich aus, gerade in solch flauen Zeiten?

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