Aufstiegsspiele zur 3. Liga werden am 7. April ausgelost

Die Aufstiegsspiele der Regionalliga zur 3. Liga werden am Samstag, den 7. April in der Halbzeitpause der Partie zwischen dem 1. FC Magdeburg und Karlsruher SC ausgelost – das gab der DFB am Mittwoch bekannt. Der MDR überträgt live.

So wird gelost

Qualifiziert sind jeweils die Meister der fünf Staffeln sowie der Zweitplatzierte der Regionalliga Südwest, da in diesem DFB-Verband die meisten Mannschaften vertreten sind. Insgesamt werden somit sechs Kugeln im Lostopf liegen. Diese sind aber nicht mit Vereinsnamen, sondern lediglich mit einem Platzhalter – zum Beispiel "Regionalliga West" – beschriftet. Die beiden Vertreter der Südwest-Staffel können unterdessen nicht aufeinander treffen. Werden diese Mannschaften gegeneinander gelost, wird die zuletzt gezogene Mannschaft an die zweite Stelle der nächsten auszulosenden Begegnung gesetzt. Werden die beiden Teilnehmer als dritte Begegnung gegeneinander gelost, so wird die zuletzt gezogene Mannschaft mit der zweitgenannten Mannschaft der zuvor ausgelosten Partie getauscht, teilte der DFB mit.

Um zudem ein Taktieren zwischen dem ersten und zweiten Platz in der Südwest-Staffel zu verhindern, werden die Lose mit der Bezeichnung "Südwest A" und "Südwest B" gekennzeichnet. Die konkrete Zuordnung wird zu einem späteren Zeitpunkt erneut ausgelost. Sollte zum Zeitpunkt der Auslosung am 7. April allerdings schon mindestens ein Klub feststehen, der nicht mehr von einem der ersten beiden Plätze in der Regionalliga Südwest verdrängt werden kann, ist keine zweite Auslosung mehr nötig. In diesem Fall würde eine mögliche Wettbewerbsverzerrung dadurch verhindert, indem eine der beiden Südwest-Kugeln mit dem entsprechenden Vereinsnamen benannt und somit direkt einer Begegnung namentlich zugelost wird, so der DFB.

Hinspiele am 24. Mai, Rückspiele am 27. Mai

Die Hinspiele finden am Donnerstag, 28. Mai, die Rückspiele am Sonntag, 31. Mai statt – die Anstoßzeiten legt der DFB in Abstimmung mit den übertragenden TV-Sendern fest. Gespielt wird im Europapokal-Modus, bei Tore-Gleichstand entscheidet die Anzahl der Auswärtstore. Sollte auch diese Regel nicht zu einer Entscheidung führen, gibt es zunächst eine Verlängerung mit zwei Halbzeiten à 15 Minuten. Ist dann immer noch keine Entscheidung gefallen, geht es in das Elfmeterschießen.

Nach derzeitigem Stand würden Hamburg II (Regionalliga Nord), Cottbus (Nordost), Viktoria Köln (West), Saarbrücken, Offenbach (beide Südwest) und 1860 München (Bayern) den Aufstieg ausspielen. In der vergangenen Saison setzten sich der Meister der Regionalliga Nord, der SV Meppen (gegen Waldhof Mannheim), Bayern-Sieger SpVgg Unterhaching (gegen Elversberg) und Nordost-Vertreter Carl Zeiss Jena (gegen Viktoria Köln) durch.

Neue Aufstiegsregelung ab 2018/19

Klar ist bereits: Die Aufstiegsspiele finden in diesem Jahr zum letzten Mal statt. In den kommenden beiden Spielzeiten greift zunächst eine Übergangsregelung, die im Dezember 2017 vom DFB-Bundestag verabschiedet worden war. Konkret wird die Anzahl der Aufsteiger auf vier erhöht, drei Meister steigen direkt auf, ein vierter Aufstiegsplatz wird über eine Relegation ausgespielt (siehe unten). Entsprechend steigen aus der 3. Liga ab der Saison 2018/19 vier Mannschaften ab. Mit Beginn der Saison 2020/21 soll die Regionalliga auf vier Staffeln reduziert werden, sodass alle Meister direkt in die 3. Liga aufsteigen. Dann sind Aufstiegs- und Relegationsspiele zur 3. Liga endgültig Geschichte.

 

Die Übergangslösung im Überblick:

Saison 2018/19

  • Direkte Aufsteiger: Meister Südwest, Meister Nordost, Meister Nord/West/Bayern mit Gewinner-Los*
  • Relegation: Meister Nord/West/Bayern mit Verlierer-Losen*

 

Saison 2019/20

  • Direkte Aufsteiger: Meister Südwest, Meister Nord/West/Bayern mit Verlierer-Losen* aus 2018/19
  • Relegation: Meister Nordost, Meister Nord/West/Bayern mit Gewinner-Los* aus 2018/19

*wird vor Saisonbeginn ausgelost

   
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