Aufstiegskampf? SV Wehen Wiesbaden muss zulegen

Die Tabelle lügt bekanntlich nie. Und doch würden sich die Verantwortlichen des SV Wehen Wiesbaden in diesen Tagen wünschen, dass genau dies der Fall wäre. Denn der Blick auf die Rangliste zeigt: Der SV Wehen Wiesbaden, der mit Aufstiegsambitionen in die Saison gestartet ist, stehen nach 34 Punkten aus 24 Spielen nur auf dem elften Tabellenrang. Auch wenn die Hessen Anfang März noch ein Nachholspiel gegen den VfB Stuttgart II absolvieren werden, liegen sie bereits jetzt neun Punkte hinter dem Relegationsrang – bis zum ersten direkten Aufstiegsplatz sind es gar elf Punkte.

Gegen Dynamo Dresden "muss der Knoten platzen"

Wenn der SVWW in dieser Spielzeit noch einmal in das Rennen um die vorderen Plätze einsteigen möchte, müssen in den kommenden Partien Siege her. Bisher nahm die Elf von Trainer Marc Kienle in diesem Jahr nur einen von neun möglichen Zählern mit. Überhaupt ging Wiesbaden in den letzten acht Partien nur einmal als Sieger vom Platz. Da ist es nicht verwunderlich, dass Sportdirektor Michael Feichtenbeiner von Trainer Marc Kienle im "Wiesbadener Kurier" fordert: "Marc muss diese Krise jetzt abstellen. Das ist in erster Linie seine Aufgabe. Die Reihen müssen geschlossen werden. Wir verlieren allmählich den Anschluss nach oben." Am Samstag reisen die Hessen zu Dynamo Dresden, deren Auftakt mit drei Niederlagen in Folge ebenfalls daneben ging. Dort müsse der Knoten platzen, so Feichtenbeiner. Verpassen es die Hessen jedoch erneut, alle drei Punkte mitzunehmen, wird der Aufstieg in dieser Saison wohl kein Thema mehr sein. Ob Kapitän und Top-Torschütze José Pierre Vunguidica (sieben Tore, neun Vorlagen) dabei sein wird, ist derzeit noch fraglich. Der Angreifer konnte auf Grund eines fiebrigen grippalen Infekts in dieser Woche noch keine Trainingseinheit absolvieren.

   
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