Aufstiegshoffnung gegen Abstiegsangst: Heidenheim gegen Dortmund

Es stehen noch drei Ligaspiele aus und fünf Teams kämpfen um den Aufstieg in die 2. Bundesliga. Am Tabellenende scheint Aachen als Absteiger festzustehen, doch weitere 5-6 Teams kämpfen noch um den Verbleib in der Klasse. Am Samstag kommt es in der Heidenheim Voith-Arena zum Spiel „Aufstiegshoffnung gegen Abstiegsangst“. Die Heidenheimer stehen weiterhin auf dem fünften Platz und müssen auf Ausrutscher der Konkurrenz hoffen. Die Zweitvertretung aus Dortmund findet sich auf dem vorletzten Platz wieder, aber mit nur einem Punkt Rückstand auf das rettende Ufer können die Borussen den Klassenerhalt sogar noch aus eigener Kraft erreichen, da für sie unter der Woche noch ein Nachholspiel gegen Rot – Weiß Erfurt auf dem Programm steht.

Schmidt lobt das Gegenpressing der Dortmunder

Ein Selbstläufer wird das Spiel gegen den BVB nicht, das weiß auch Frank Schmidt und warnt vor falschen Erwartungen am Samstag. Viele Heidenheimer wünschen sich einen hohen Sieg um auch beim Torverhältnis konkurrenzfähiger zu sein. Doch für Schmidt zählen nur die drei Punkte um weiterhin im Geschäft zu bleiben. Aus den letzten zehn Spielen können die Borussen ein Torverhältnis von 5:8 aufweisen. Dabei hebt Schmidt die „großgewachsene Viererkette“ hervor und warnt vor dem Gegenpressing der Dortmunder, welches auch die erste Garde der Borussen fabriziert. Dass dies erfolgreich ist zeigt auch das Hinspiel, welches die Borussia trotz eines 0:1 Rückstandes noch mit 2:1 gewinnen konnte. Personell kann Gästetrainer David Wagner nahezu aus dem Vollen schöpfen, Verteidiger Marc Hornschuh steht auf Grund einer Rotsperre für das Spiel in Heideheim noch nicht zur Verfügung.

„Aus drei Spielen neun Punkte holen!“

Die Zielsetzung für das Spiel gegen Dortmund ist klar, ein Sieg muss her um weiterhin im Rennen zu bleiben. Kapitän und Topscorer Schnatterer (16, Tore, 16 Vorlagen) blickt noch etwas weiter in die Zukunft und fordert aus den restlichen Spielen die Maximalausbeute. Gegen Aachen gelang letzte Woche ein Pflichtsieg (2:1), der trotz Überzahl bis zur Nachspielzeit nicht in trockenen Tüchern war. Dabei vergab  Neuzugang Niederlechner einige hochkarätige Chancen, will es aber gegen den BVB wieder besser machen, warnt aber vor einer „sehr spielstarken Mannschaft“ ist sich zugleich aber auch sicher, wenn das ganze Potential abgerufen wird, dass „die drei Punkte in Heidenheim bleiben“. Bisher wurden knapp über 7.000 Tickets verkauft, damit rechnet man am Samstag mit einer Besucherzahl von über 8.000. Auf der Tribüne findet sich dabei auch Michael Deutsche wieder, der Probleme mit dem Syndesmoseband hat und daher, wie die Langzeitverletzten Spann, Sauter und Mayer, ausfallen wird.

FOTO: Flavia Heidenheim

   

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