Aufeinandertreffen verhindert: Polizei schickt FCC-Ultras nach Hause

Beim Auswärtsspiel in Osnabrück musste der FC Carl Zeiss Jena am Samstag auf die Unterstützung der etwa 70 angereisten Ultras verzichten. Sie wurden von der Polizei noch vor Anpfiff nach Hause geschickt.

Polizei verhindert Aufeinandertreffen 

Wie die "Neue Osnabrücker Zeitung" berichtet, sollen die Anhänger am Samstagvormittag in der Osnabrücker Innenstadt die Konfrontation mit VfL-Fans gesucht haben. "Es ist gelungen, das Aufeinandertreffen mit Osnabrücker Fans zu verhindern. Dabei war klar zu erkennen, dass die Jenenser massiv einen solchen Angriff gesucht hatten", wird Polizei-Einsatzleiter Alexander Meyer zitiert. Demnach setzten die Beamten zum Teil Pfefferspray ein, sprachen gegen die Ultras Betretungsverbote aus und eskortierten sie aus der Stadt – sie verpassten somit den 2:1-Auswärtssieg ihrer Mannschaft. Auf der Homepage der "Horda Azzuro" heißt es dazu: "Der Großteil des Südkurve-Kollektivs war aufgrund von polizeilichen Maßnahmen nicht anwesend."

VfL-Chaoten suchen Konfrontation

Im Stadion fielen anschließend einige VfL-Chaoten unangenehm auf, als sie auf der Westtribüne die Konfrontation mit den Jena-Fans im benachbarten Gästeblock gesucht haben sollen. Die Polizei nahm die Personalien der Beteiligten auf und stellte dabei fest, dass auch Chaoten aus Bochum und Essen beteiligt waren. Am Abend sollen dieselben Personen am Hauptbahnhof einer Frau das Kopftuch entrissen haben. Die Polizei griff erneut ein und konnte nach "NOZ"-Angaben einen Teil der Täter ermitteln.

   
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