Aue plant noch bis zu zwei Transfers mit "Qualität" – Trio soll gehen

Auch wenn der Kader des FC Erzgebirge Aue bereits 30 Spieler umfasst: Ein bis zwei Neue sollen noch kommen – und "Qualität" mitbringen, wie Präsident Helge Leonhardt ankündigt. Ein Trio soll den Klub dagegen verlassen.

"Fertige Spieler" im Visier

Keine Frage: So schnell wie möglich, am liebsten auf direktem Wege, will Aue zurück in die 2. Bundesliga. Dazu soll der Kader nach bislang schon 16 Neuzugängen noch weiter verstärkt werden. "Wir wollen Qualität auf ein, zwei Positionen zuführen, um den Kader noch mehr zu stabilisieren", sagte Präsident Helge Leonhardt am Mittwochabend im Rahmen des Testspiels beim ZFC Meuselwitz gegenüber dem "MDR".

Im Visier hat der 63-Jährige "fertige Spieler", denn Nachwuchskicker würden "jetzt nicht weiterhelfen". Bedarf besteht auf der Rechtsverteidiger-Position, wo mit Anthony Barylla erst ein Spieler zur Verfügung steht. Auch auf den offensiven Flügel ist die Personaldecke noch etwas dünn.

Drei Spieler ohne Zukunft

Damit der Kader aber nicht zu groß wird und am Ende maximal 25 Feldspieler und drei Torhüter umfasst, sollen noch drei Spieler abgegeben werden. "Wir hatten Gespräche, werden uns von drei Spielern verabschieden. Trainer und Geschäftsführer haben mit den Spielern gesprochen, es reicht sportlich nicht. Da musst du ehrlich sein", so Leonhardt. "Wir sind im Dialog mit anderen Vereinen, vielleicht auch mit Meuselwitz oder Jena."

Um welche Akteure es sich handelt, dazu machte der Aue-Boss keine Angaben. Zuletzt waren Philipp Riese, Jannis Lang, Tom Baumgart, Ramzi Ferjani und Niklas Jeck als mögliche Streichkandidaten gehandelt worden. Sie alle besitzen einen gültigen Vertrag.

 
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