Aue: Jonjic-Wechsel nach Polen geplatzt – Göttlicher zum CFC?

Öffentlich liebäugelte Aues Antonio Jonjic zuletzt mit einem Wechsel zum polnischen Erstligisten Górnik Zabrze. Doch der Transfer ist geplatzt. Derweil wird Felix Göttlicher mit dem Chemnitzer FC in Verbindung gebracht. 

Jonjic bleibt in Aue

"Górnik Zabrze ist in der Ekstraklasa eine sehr interessante Adresse, wo ich für mich persönlich gute Möglichkeiten zur Weiterentwicklung sehe", hatte Jonjic zuletzt gegenüber "transfermarkt.de" erzählt. "Ich hoffe, dass sich die Vereine finanziell einigen." Dazu kam es allerdings nicht. Dem Online-Portal zufolge konnten beide Seiten keine Übereinkunft bei der Ablösesumme in wohl sechsstelliger Höhe finden, sodass die Verhandlungen gescheitert sind und ein bereits terminierter Medizincheck abgesagt wurde. Präsident Helge Leonhardt hatte am vergangenen Montag betont, dass kein Angebot vorliegen würde, dass seinem Marktwert von 500.000 Euro entsprechend würde. "Erst wenn das der Fall ist, werden wir es sowohl kaufmännisch als auch sportlich bewerten. Danach können wir verhandeln, alles andere ist Schall und Rauch und Zeitverschwendung."

Nun ist klar: Jonjic bleibt in Aue. "Dass die Verantwortlichen von Erzgebirge Aue dem Transfer einen Riegel vorgeschoben haben, unterstreicht die sportliche Wichtigkeit des Spielers", meint Berater Benjamin Heidlberger und kündigt an: "Toni wird seinen Kontrakt erfüllen und alles für den mannschaftsdienlichen Erfolg tun." Aufgrund einer Corona-Erkrankung hatte Jonjic die Vorbereitung verpasst und war auch in den bisherigen Spielen nicht berücksichtigt worden. In der letzten Saison war der 23-Jährige mit sechs Toren noch der beste Veilchen-Torjäger. Ob er sich nun wieder ins Team zurückkämpfen kann? Dass Jonjic fest eingeplant ist, hatte Leonhardt zuletzt nochmal bekräftigt.

Göttlicher zum CFC?

Keine Rolle mehr in den Planungen spielt hingegen Felix Göttlicher, der erst vor wenigen Wochen verpflichtet worden war. "Wir wollen Felix für ein halbes Jahr verleihen, damit er Spielpraxis bekommt", so Leonhardt in der "Bild"-Zeitung. Unter anderem Viertligist Chemnitzer FC soll interessiert sein. Gegenüber dem Blatt bestätigt der Aue-Boss Gespräche mit CFC-Coach Christian Tiffert. Der Vertrag des 20-Jährigen läuft noch bis 2025. Auch Jannis Lang, Ramzi Ferjani und Jann George können den Klub verlassen.

   

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