"Aue hat die Liga unterschätzt": Dotchev stichelt gegen Ex-Klub

Der derzeit vereinslose Pavel Dotchev war insgesamt über zwei Jahre lang für den FC Erzgebirge Aue aktiv, ehe seine Zeit am 30. Juni endete. Gegenüber dem "RevierSport" äußert sich der 56-Jährige über seinen alten Arbeitgeber – und stichelt dabei gegen die Sachsen.

Dotchev glaubt nicht an Aufstieg

Dass der Zweitliga-Absteiger aus Aue Ende August noch sieglos sein würde, damit rechneten vor dem Drittliga-Start wohl nur die allerwenigsten. Mit drei mickrigen Punkten aus sechs Partien belegt die Mannschaft von Cheftrainer und Dotchev-Nachfolger Timo Rost den vorletzten Rang. Schwächer ist nur der punktgleiche Aufsteiger Rot-Weiss Essen.

"Ich wünsche dem Verein den Aufstieg, aber ich glaube nicht daran. Sie werden auch nicht absteigen, das ist für mich auch klar. Am Ende belegt Aue einen guten einstelligen Tabellenplatz", prognostiziert Dotchev. Seiner Einschätzung nach habe sein Ex-Klub "die Liga unterschätzt. Das muss man so klar sagen. Jetzt fangen sie erst an, sich mit den Dingen auseinanderzusetzen. Natürlich braucht ein Umbruch Zeit, aber man hat sich die 3. Liga zu einfach vorgestellt".

Abschied war "eine große Enttäuschung"

Nur allzu gerne hätte sich Dotchev der Aufgabe angenommen, war nach dem Abstieg jedoch freigestellt worden. "Das war für mich natürlich eine große Enttäuschung. Ich bin nach Aue gegangen, um etwas aufzubauen. Ich trage den Verein in meinem Herzen. Leider habe ich nicht die nötige Zeit bekommen." Nachtreten wolle er aber nicht: "Das ist nicht mein Stil."

 
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