Arminia Bielefeld weiter im Aufwind

Auch wenn der derzeitige 17. Tabellenplatz nicht das Saisonziel von Zweitligaabsteiger Arminia Bielefeld ist, sportlich befindet sich der Club aus Ostwestfalen weiter im Aufwind: von den letzten sechs Partien verlor der DSC nur ein Spiel (letzte Woche gegen Carl Zeiss Jena). Aber auch in den anderen Bereichen des Clubs gibt es in diesen Tagen etwas Positives zu berichten. Nachdem es insbesondere im Sommer nach dem Abstieg aus der 2. Bundesliga relativ viele Vereins-Austritte zu verzeichnen gab, deutet sich hier so langsam eine Trendwende an. In den letzen Wochen hat trotz einiger weiterer Austritte die Zahl der Neuanmeldungen wieder angezogen.

"Bald wieder 10.000 Mitglieder"

"Mit der aktuellen Mitgliederanzahl von 9.762 können wir aktuell sehr zufrieden sein. Das Ziel, die 10.000er-Marke wieder zu erreichen, sollten wir gleichwohl weiter verfolgen", heißt es in einer Pressemitteilung der Arminia. Zudem wird wohl auch bald der Schuldenstand von derzeit rund 30 Millionen Euro deutlich verringert werden können. Der Club plant, die Schüco-Arena in eine eigene Gesellschaft auszugliedern, um so die Schuldenlast etwas zu minimieren. Diese Stadiongesellschaft wurde bereits genehmigt und auch gegründet. "Ihre Aktivierung wird weiter mit Hochdruck betrieben. Hier liegt die Tücke allerdings oft im Detail, es müssen nach wie vor weitere administrative Schritte gegangen werden. Zur Klarstellung sei hier noch einmal gesagt, dass die Frage des „ob“ nicht mehr beantwortet werden muss, sondern lediglich die Frage nach dem „wann“ und in einigen Bereichen nach dem „wie“. Derzeit gehen wir davon aus, dass die Stadiongesellschaft zeitnah zu Beginn des Jahres 2012 ihren Betrieb aufnehmen kann", so äußert sich das Präsidium in der Pressemitteilung.

"Niederlage gegen Jena ist vergessen"

Zurück zum sportlichen: da geht es für die Arminia am morgigen Samstag mit einem Heimspiel gegen den SV Babelsberg weiter. Die bittere 3:4-Niederlage gegen Jena scheint dabei bereits vergessen: "Wir haben den Ärger im wahrsten Sinne des Wortes am Sonntag abgefrühstückt. Nun gilt es, die eigenen Fehler zu analysieren. Wir haben zum Beispiel nach der Führung vielleicht sogar etwas zu sehr auf die Vorentscheidung gedrängt, anstatt die Kontrolle zu übernehmen und mit der Führung in die Pause zu gehen", ließ Arminia-Coach Stefan Krämer gestern auf der Pressekonferenz verlauten.

FOTO: Marvin Wellhausen

   
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