Arminia Bielefeld spielt mit Torjäger Fabian Klos gegen Babelsberg

Zwei Wochen Länderspiel-Pause sind vorbei, am Samstag (14 Uhr) erwartet der Tabellenzweite Arminia Bielefeld den Siebzehnten aus Babelsberg (live auf sportschau.de). Mit einem Sieg können die Ostwestfalen zumindest über Nacht wieder Spitzenreiter sein, Konkurrent Heidenheim spielt erst am Sonntag gegen Hansa Rostock. Bielefelds Top-Torschütze Fabian Klos steht, anders als befürchtet, zur Verfügung. Die Babelsberger haben an die letzte Partie gegen die Arminia noch positive Erinnerungen.

 Arminia-Coach Krämer will als Spitzenreiter nach Münster

 Neben den Ausfällen von Christopher Kullmann und Philipp Heithölter müssen die Blauen auch auf Manuel Hornig (Reizung im Sprunggelenk) verzichten. "Manu quält sich mit Schmerzen durchs Training, ein Einsatz macht keinen Sinn", erläutert Trainer Stefan Krämer auf der Vereinshomepage der Arminia. Erfreuliche Nachrichten gibt es bei Fabian Klos zu vermelden. Der Stürmer ist wieder fit, "einem Einsatz von Beginn an steht nichts im Wege", so Krämer. Seit langer Zeit wollen die Bielefelder wieder mit zwei Stürmern in der 3. Liga agieren. Einen Sturmpartner für Klos sucht der DSC-Coach noch. Die Entscheidung zwischen Pascal Testroet und Eric Agyemang  ist bislang noch nicht gefallen. "Da entscheiden die Trainingseindrücke, die Analyse des Gegners und mein Bauchgefühl", begründet Krämer seine reiflichen Überlegungen. Auch der unter der Woche verpflichtete Zweitliga-erfahrenen Mittelfeldakteur Christian Müller steht am Sonntag im 18er Kader. "Sie sind sehr kompakt und gut organisiert. Zudem schalten sie schnell um und wollen auch mehr Fußball spielen als noch in der letzten Saison", analysiert Krämer den Gegner aus Potsdam-Babelsberg. Einen Wunsch hat der Arminia-Trainer noch: "Eigentlich will ich als Tabellenführer nach Münster fahren."

 

Babelsbergs Rudolph: "Prinzipiell haben wir nichts zu verlieren"

Mit einem Freistoß-Kracher von Anton Makarenko in der Nachspielzeit sicherten sich die Filmstädter den Klassenerhalt in der vergangenen Spielzeit. Makarenko spielt mittlerweile für den Chemnitzer FC, doch sein Teamkollege Matthias Rudolph erinnert sich noch heute an den 28. April: "Das war ein wunderschöner Tag, mir sind alle Steine der Welt vom Herzen gefallen", wird er in der "Märkischen Allgemeinen" zitiert. In der laufenden Saison drohen die Nulldreier erneut auf einen Abstiegsplatz zu rutschen. "Prinzipiell haben wir nichts zu verlieren", lautet Rudolphs Devise für die Auswärtsaufgabe in Bielefeld. Den Glauben an den Klassenerhalt hat Matthias Rudolph auf jeden Fall: "Unsere Mannschaft ist spielerisch einen Tick besser als in der vergangenen Saison", sagte er der Zeitung.

FOTO: Benjamin Hanke

 

   
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