Arminia Bielefeld: Der Aufschwung hält an

Die Fans von Arminia Bielefeld können es wohl selbst nicht glauben. Was Mitte der Hinrunde noch für unmöglich befunden wurde, ist nun Realität. Durch den 3:2 Erfolg gegen Werder Bremen II hat Arminia Bielefeld nicht nur sechs Punkte Vorsprung auf einem Nicht-Abstiegs-Platz, sondern auch den Anschluss an das Mittelfeld der Tabelle gefunden. Mittlerweile stehen immerhin 22 Punkte und 5 Siege auf dem Konto der Arminen. In der letzten Woche konnten gar drei Siege (Babelsberg, Lotte, Bremen) in Folge gefeiert werden.

Kampf wird angenommen

Seitdem Stefan Krämer zum Cheftrainer ernannt wurde, trumpft die Mannschaft regelrecht auf. Das Selbstbewusstsein ist zurückgekehrt und damit einhergehend auch die Qualität der Mannschaft. Auch wenn wohl noch jede Menge Luft nach oben ist, wirkt die Mannschaft gegenüber dem Saisonstart wie ausgewechselt. Ein Musterbeispiel hierfür ist wohl Eric Agyemang. Bereits von den Medien als Fehleinkauf abgestempelt, schnürte Agyemang in Bremen schon seinen zweiten Doppelpack in dieser Saison und avancierte somit zum Matchwinner. Der Mannschaft ist nun anzumerken, dass jeder Kampf angenommen wird und um jeden Zentimeter geackert wird. Was Erfreulicheres gibt es für die Zuschauer auf der Alm wohl nicht. Und so könnte gegen Osnabrück bereits der vierte Heimsieg in Folge gefeiert werden.

Glück kehrt zurück

Neben dem Selbstbewusstsein hat auch wohl das Glück seit langer Zeit mal wieder einen Halt in Bielefeld gemacht. Gegen die Sportfreunde aus Lotte konnte im Westfalenpokal im Elfmeterschießen gewonnen werden (wir berichteten). Zudem hätte sich Arminia Bielefeld auch nicht über einen Ausgleich in den Schlussminuten in Bremen beschweren können. Ob dies an Stefan Krämers Glücks-T-Shirt liegt, bleibt dahingestellt. Doch neuerdings besuchen die Fans die Heimspiele des DSC wieder mit einem guten Gefühl. Sollte auch gegen den VfL Osnabrück gewonnen werden, könnte die Mannschaft punktemäßig mit dem Rivalen gleichziehen. Und so würde nicht nur der Abstand auf die Abstiegsränge der Tabelle vergrößert werden, sondern auch der Abstand nach oben hin verringert werden. Immerhin sind es zurzeit auch nur noch sieben Punkte bis auf Platz 3, auch wenn dies für die Arminenfans nach einem derart schwachen Saisonstart ungläubig erscheint.

FOTO: Marvin Wellhausen

   

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