Angebot abgelehnt: Ruschke verlässt den F.C. Hansa
Der F.C. Hansa Rostock und Felix Ruschke gehen künftig getrennte Wege. Wie der FCH am Donnerstag bekanntgab, hat der 23-jährige Verteidiger das Angebot zur Vertragsverlängerung nicht angenommen und wird die Kogge nach der Saison verlassen.
Im Alter von sieben Jahren zur Kogge gekommen
Bereits im Alter von sieben Jahren kam Ruschke in den Nachwuchs des FCH und schaffte über die Jugendmannschaften im Sommer 2022 den Sprung in den Profikader. Seitdem absolvierte der Linksverteidiger 40 Pflichtspiele für die erste Mannschaft. Hinzu kommen 47 Einsätze für die U23 in der Regionalliga Nordost und der NOFV-Oberliga Nord. Nach Gesprächen über die sportliche Zukunft entschied sich Ruschke nun für einen Abschied – sehr zum Bedauern von Sportchef Amir Shapourzadeh.
"Felix ist seit vielen Jahren Teil unseres Vereins und hat den kompletten Weg durch unsere Nachwuchsabteilung bis in die Profimannschaft genommen. Deshalb fällt ein solcher Abschied natürlich nicht leicht", sagt Shapourzadeh. "Wir hätten die Zusammenarbeit gerne fortgesetzt und ihm dafür eine entsprechende Perspektive aufgezeigt". Der 23-Jährige habe sich jedoch für einen anderen Weg entschieden. "Das respektieren wir selbstverständlich und wünschen ihm für seine weitere sportliche und private Zukunft nur das Beste."
"Richtiger Zeitpunkt gekommen"
Auch Ruschke selbst spricht von einer schwierigen Entscheidung und betont, dass ihm diese "alles andere als leichtgefallen" sei. "Hansa begleitet mich seit meinem siebten Lebensjahr und war und ist über all die Jahre ein wichtiger Teil meines Lebens", so der 23-Jährige. Dennoch sei für ihn der richtige Zeitpunkt gekommen, eine neue Herausforderung anzunehmen. Zugleich bedankt er sich für die gemeinsame Zeit, die Erfahrungen und die Unterstützung. "Dem Verein, meinen Mitspielern und natürlich den Fans wünsche ich für die Zukunft nur das Beste."
Wohin es den Verteidiger zieht, ist bislang nicht bekannt. Der F.C. Hansa kündigte an, Ruschke gemeinsam mit den weiteren Abgängen Christian Kinsombi, Adrien Lebeau, Benjamin Uphoff, Nico Neidhart, Max Hagemoser und Viktor Bergh in den kommenden Wochen offiziell zu verabschieden. Weiter offen ist die Zukunft von Emil Holten, Cedric Harenbrock, Jan Mejdr, Philipp Klewin und Lukas Kunze.