Anfang: "Haben den Spielern lange genug den Rücken freigehalten"

Als Topfavorit auf den Aufstieg gestartet, blickt Dynamo Dresden bislang auf eine enttäuschende Saison zurück. Im neuen Jahr soll beginnend mit der Partie gegen den SV Meppen am Sonntag (13 Uhr) nun alles besser werden. Trainer Markus Anfang machte im Vorfeld eine klare Ansage.

"Müssen besser werden"

Viel ist bei Dynamo in den letzten zwei Monaten seit dem letzten Ligaspiel diskutiert worden – intern wie extern. Fakt ist: Mit nur 23 Punkten aus 17 Spielen und bereits zehn Punkten Rückstand auf Platz 2 läuft der Zweitliga-Absteiger den Ansprüchen deutlich hinterher. Im neuen Jahr will Dynamo den eigenen Ambitionen nun endlich gerecht werden: "Wir müssen einfach besser werden und das auch zeigen", sagte Trainer Markus Anfang auf der Spieltags-Pressekonferenz am Freitag und machte seiner Mannschaft eine klare Ansage: "Den Spielern haben wir lange genug den Rücken freigehalten und werden sie auch weiterhin unterstützen, aber jetzt müssen wir zeigen, dass wir besser geworden sind.

Soll der anvisierte Aufstieg noch gelingen, ist eine Siegesserie notwendig, wobei Sport-Geschäftsführer Ralf Becker – zumindest öffentlich – kein konkretes Saisonziel ausgeben wollte: "Uns nach so einer Hinrunde hinzusetzen und über irgendwelche Tabellenplätze zu reden, da tut uns eine gewisse Bescheidenheit sicher gut." Jeder müsse eine Schippe drauflegen. In den nächsten Monaten müsse erkennbar sein, dass "eine Entwicklung stattfindet, auf die man danach – wo auch immer – aufbauen kann".

Torwartduell noch offen

Der Startschuss soll am Sonntag im Heimspiel gegen den SV Meppen fallen, der seit 13 Spielen sieglos ist und auch überhaupt erst zwei Partien gewinnen konnte. Dass Dynamo in der Vorbereitung aus vier Spielen drei Siege und ein Remis holte, macht Mut. Doch Anfang betonte: "Das hilft uns jetzt nicht mehr. Jetzt geht es um Punkte." Offen ist noch, wer im Tor stehen wird. Da Sven Müller derzeit verletzt ist, fällt die Entscheidung zwischen Stefan Drljaca und Niklas Heeger. Nicht mit dabei sein werden neben Müller auch Jan Shcherbakovski, Patrick Weihrauch (beide krank), Luca Hermann (Knie-OP), Manuel Schäffler (angeschlagen nach Muskelfaserriss) sowie Kyu-hyun Park (Knieprobleme). Auch für Neuzugang Jakob Lemmer kommt ein Einsatz noch zu früh.

Weitere Verpflichtungen seien unterdessen nicht unbedingt vorgesehen, wie Becker betonte: "Wir sehen uns gut aufgestellt." Es geht jetzt noch darum, den einen oder anderen Spieler abzugeben. Doch ausschließen, dass Dynamo nochmal tätig wird, wollte der 52-Jährige nicht: "Solange das Transferfenster offen ist, schauen wir, was passiert." Rund 20.000 Zuschauer werden am Sonntag im Rudolf-Harbig-Stadion dabei sein. Ob sie den ersten Heimsieg seit Anfang Oktober bejubeln dürfen?

   

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