Analyse Aue: Der Aufstieg ist absolut verdient

Als erster Aufsteiger in die 2. Bundesliga stand in dieser Saison der FC Erzgebirge Aue fest. Mit 68 Punkten steht der Verein aus Sachsen am Ende verdient auf dem 2. Tabellenplatz. Den 20 Siegen und 8 Unentschieden stehen 10 Niederlagen gegenüber. Mit 57:41 Toren weißt man eine sehr positive Torbilanz auf. Soviel also nun zu den Fakten. Im Folgenden möchte liga3-online.de etwas genauer auf die Saison blicken und verschiedene Standpunkte erläutern. Kommen wir zunächst zu den Stärken des FCE in dieser Spielzeit. Der wahrscheinlich ausschlagebende Punkt für den Aufstieg ist die Heimstärke. In den 19 Duellen zu Hause verlor man nur ein einziges Spiel. Diese überragende Bilanz brachte dem FCE unglaubliche 48 Punkte im heimischen Stadion. Damit stellen die Auer die beste Heimmannschaft. Ebenfalls herausheben muss man den Sturm, der mit Schützen wir Agyemang (12 Tore) Braham (11) und Glasner (10) sehr variabel besetzt ist. Als einzige ernst zu nehmende Schwäche müssen an dieser Stelle die Auswärtsspiele genannt werden, wo man gleich 9 der 10 Saisonniederlagen einstecken musste. Die Entdeckung der Saison ist Mittelfeldspieler Jan Hochscheidt. Auch wenn er in der letzten Saison bereits einige Male zum Einsatz kam, zeigte er in dieser Spielzeit seine ganze Klasse. Dem 22-jährige steht ohne Zweifel eine große Zukunft mit dem FCE in der 2. Liga bevor. Wichtig für eine Mannschaft sind natürlich auch die Transfers vor und während einer Saison. Neuverpflichtung wie Ramaj (kam aus Magdeburg) schlug nahezu perfekt ein. Auch mit den weiteren Spielereinkäufen kann man im Großen und Ganzen sehr zufrieden sein. Zum Abschluss noch ein Rückblick auf unsere Prognose bei der Rückrundenvorschau. Damals sagten wir voraus, dass wenn der gute Fußball aus der Hinrunde übernommen würde, der Aufstieg möglich ist – Dies hat Aue exakt so umgesetzt. Fazit: Aufgrund der beiden starken Spielserien in dieser Saison ist der Aufstieg im Ende absolut verdient. Die Fans haben immer zu ihrem Verein gehalten, und können nun stolz auf die Saison in der 2. Liga blicken. Dass trotz der eigentlich geringen Einwohnerzahl von Aue (nur rund 19.000) jede Woche knapp 10.000 Fans ins Erzgebirgsstadion pilgern, ist wirklich erstaunlich. Hält man die Mannschaft zusammen und verstärkt das Team punktuell auf einigen Positionen, dann ist der Klassenerhalt mehr als realistisch.

   

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