"Als wäre ein Bus darüber gefahren": Köln wochenlang ohne Greger

Nachdem Kölns Christoph Greger beim Spiel in Duisburg in Folge eines Schubsers von Alexander Esswein auf den Betonboden neben dem Spielfeld aufgeschlagen sowie in die Brande gekracht war, steht nun fest: Der Abwehrspieler wird wochenlang ausfallen, was die ohnehin schon angespannte Personallage weiter verschärft. 

Platzwunde musste operativ genäht werden

"Der sieht aus, als wäre ein Bus darüber gefahren, mit einer Schulterprellung, Schürfwunden und einer riesen Platzwunde am Knie, die operativ genäht werden musste", berichtet Trainer Olaf Janßen im Vereins-TV über die Verletzung des 27-Jährigen. "Er wird auch wochenlang fehlen." Greger ist damit der achte Spieler, der den Höhenbergen nicht zur Verfügung steht. Denn auch Moritz Fritz (Meniskusschaden), Bryan Henning (Kreuzbandriss), Donny Bogicevic, Niklas May (beide Syndesmosebandriss), David Philipp (Adduktorenprobleme) und Lars Dietz (Gehirnerschütterung) fallen weiterhin aus.

"Die Jungs rotten sich zusammen"

Entsprechend wird Janßen beim Nachholspiel gegen den 1. FC Saarbrücken am heutigen Mittwochabend (19 Uhr) wieder improvisieren müssen. Als Ausrede will der 57-Jährige die aktuelle Personallage aber nicht nutzen. "Die Jungs rotten sich zusammen und sagen 'Jetzt erst recht'. Sie versuchen, unseren Plan umzusetzen und alles an Bereitschaft in die Waagschale zu werfen. Das ist die Situation und die nehmen wir an." Janßen habe "die große Hoffnung, dass keine weiteren Verletzten dazukommen und die Jungs am Mittwoch Vollgas geben". Nach zuletzt zwei Niederlagen und dem Pokal-Aus in Aachen soll nun wieder ein Sieg her.

   
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