Alemannia: Spiele gegen Osnabrück und Bielefeld gesichert

Die Alemannia aus Aachen kommt nicht zur Ruhe. Noch in dieser Woche wird der Traditionsklub, wie angekündigt, einen Insolvenzantrag beim Amtsgericht Aachen einreichen. Wie liga3-online.de bereits mehrfach berichtete, soll das Verfahren dann aber schließlich erst nach dem letzten Spieltag dieser Saison eröffnet werden, damit die Alemannia "nur" den Zwangsabstieg in die Regionalliga hinnehmen muss. Um dies zu gewährleisten brauchen die Aachener aber dringend frisches Geld, um den Spielbetrieb bis zum Ende der Saison aufrecht zu erhalten. Wie Insolvenzverwalter Michael Mönig am Abend dem "WDR" erklärte, sei dieses Geld nun da und sichere zumindest erstmal die Austragung der Spiele gegen den VfL Osnabrück und Arminia Bielefeld. 

"Sind einen Schritt weiter"

Dazu sei ein Treuhandkonto eingerichtet worden, dessen Verwaltung Mönig übernehme und darauf achte, dass das Geld nur zweckgebunden eingesetzt werde. Die Aussicht, dass die Alemannia auch das Geld für die Austragung der restliche Saison aufbringen wird, ist aber gut. “Wir sind nicht durch – wir sind aber einen Schritt weiter. Wenn man den ersten Schritt macht, dann schafft man vielleicht auch den ganz Großen", so Mönig im Gespräch mit der WDR-Lokalzeit Aachen. Bereits am Freitag erklärte er auf der Pressekonferenz: "Ich habe bereits erste Signale von potenziellen Geldgebern erhalten, die sowohl den Geschäftsbetrieb im vorläufigen Insolvenzverfahren für die laufende Saison als auch den Neuanfang in der Regionalliga in der Saison 2013/14 unterstützen würden”.

Stadt stellt Anzeige

Darüber hinaus droht dem TSV allerdings bereits neuer Ärger. Wie die "Aachener Zeitung" berichtet, habe die Stadt Aachen eine Strafanzeige gegen den Verein wegen Betrugs gestellt. "Verwaltung und Politik fühlen sich von Alemannia-Verantwortlichen getäuscht", so die Zeitung in ihrer heutigen Ausgabe.

 

 

 

   

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