Alemannia Aachen will sich gegen den Abstieg stemmen

Am Ostersamstag wird nach zwei Auswärtsspielen in Folge in Aachen wieder Fußball gespielt. Die Himmelblauen aus Chemnitz gastieren am heimischen Tivoli und spielen ab 14 Uhr gegen Alemannia Aachen. Vier Spiele in Folge haben die Schwarz-Gelben zuletzt verloren, ohne im Nachhinein zu wissen warum. Nie war man die wirklich schwächere Mannschaft und ungeachtet dessen verlor man durch eigene individuelle Fehlerketten oder gar Eigentore regelmäßig zum Ende die Partien. Die anderen Mannschaften im Tabellenkeller haben ihre Hausaufgaben derweil erledigt und so ist die junge Rumpftruppe um den niederländischen Übungsleiter René van Eck nach ganz unten in der Tabelle durchgereicht worden und findet sich vor der zweiten Mannschaft von Borussia Dortmund auf dem vorletzten Tabellenplatz wieder.

"Unser Ziel bleibt der Klassenerhalt"

An der sportlichen Zielsetzung hat sich trotz der akuten Schieflage nichts geändert. „Unser Ziel bleibt der Klassenerhalt. Dafür benötigen wir 40 Punkte“, gibt van Eck bekannt optimistisch das Ziel für die letzten neun verbliebenden Saisonspiele aus. Personell kann der Aachener Coach dabei mittlerweile fast wieder aus dem Vollen schöpfen. Innenverteidiger Mario Erb konnte unter der Woche nach seinem Zehenbruch wieder trainieren  und so fallen außer den Langzeitverletzten Aimen Demai, Sascha Rösler, Thomas Stehle und Florian Müller keine weiteren Spieler für die Partie gegen die Sachsen aus. Unter der Woche hat man den trainingsfreien Mittwoch noch einmal zur Ablenkung von der aktuell schweren Gesamtsituation im Verein genutzt: zuerst ging es im nahegelegenen belgischen Eupen auf die Kartbahn, danach zum gemeinsamen Abendessen. „Der Zusammenhalt ist auf der Zielgeraden enorm wichtig“, begründete van Eck diese Teambuilding-Maßnahme.

Chemnitz kann ohne Druck aufspielen

Der Chemnitzer FC machte sich bereits Karfreitag auf die 600 Kilometer Reise Richtung Aachen. Mit 41 Zählern findet man sich auf dem siebten Tabellenrang wieder und die Mannschaft um Chef-Trainer Gerd Schädlich stellt sich auf ein schweres Spiel gegen die Schwarz-Gelben ein, die im Kampf um den Klassenerhalt nicht weiteren Boden verlieren wollen. Gerd Schädlich wird, bis auf Maik Kegel, auf alle seine Spieler zurückgreifen können. Fraglich ist allerdings wie seine Viererkette aussehen wird, hat doch zuletzt Chemnitz’ einziger Winterneuzugang Jeron Hazaimeh den Vorzug gegenüber dem etatmäßigen Abwehrchef Toni Wachsmuth erhalten. Nach der bitteren Hinspiel Niederlage, nach 80 Minuten führte man mit 1:0, um dann durch zwei Joker-Tore der Schwarz-Gelben doch noch zu verlieren, mahnte Gerd Schädlich schon im Vorherein: „Wir müssen bis zuletzt konzentriert sein“. Im Vorverkauf wurden bislang rund 7.000 Tickets abgesetzt. Es werden zusätzlich rund 500 Schlachtenbummler aus dem Freistaat Sachsen erwartet.

FOTO: Lennart Ebersbach

   
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