Abgang fix: Viktoria verliert Leonhard Münst an Osnabrück

Dass es Leonhard Münst von Viktoria Köln zum VfL Osnabrück ziehen würde, war bereits durchgesickert. Nun ist der Abschied fix.

Abschied nach nur einem Jahr

Damit verlässt der 24-jährige Offensivspieler die Höhenberger nach nur einem Jahr schon wieder, nachdem er erst im vergangenen Sommer vom VfB Stuttgart II auf die Schäl Sick gewechselt war. Im Team von Trainer Marian Wilhelm zählte Münst zu den Leistungsträgern, stand 35 Mal auf dem Platz und war an 13 Treffern direkt beteiligt (fünf Tore, acht Vorlagen).

"Leo kam letzten Sommer aus Stuttgart zu uns und hat sich seit Tag eins als wichtiger Teil unseres Teams etabliert", sagt Sportdirektor Valentin Schäfer. Neben seiner sportlichen Qualität sei er mit aufgrund seines positiven Charakters und Einsatzes als Persönlichkeit im gesamten Verein sehr geschätzt. "Wir verabschieden ihn nun mit einem weinenden aber auch einem lachenden Auge – einerseits wird er uns natürlich fehlen, hat sich aber andererseits den Schritt in die 2. Bundesliga verdient.

Abgang Nummer elf

Auf diesen freut sich der 24-Jährige bereits: "Ich habe den VfL nicht nur als Ligakonkurrent, sondern auch in zwei direkten Duellen kennenlernen dürfen. Auch wenn die Niederlage an der Bremer Brücke für uns sportlich sehr ärgerlich war, ist die Atmosphäre und das Stadion stark in Erinnerung geblieben. Zudem weiß ich, wie herausfordernd die Duelle waren. Ich möchte dazu beitragen, dass das auch für die Gegner in der 2. Bundesliga so bleibt."

Da sein Vertrag noch bis 2027 lief, dürften sich die Kölner über eine Ablöse freuen. Angesichts seines Marktwerts von 400.000 Euro erscheint ein Betrag im niedrigen bis mittleren sechsstelligen Bereich realistisch. Insgesamt ist Münst bereits der elfte Abgang der Viktoria in diesem Sommer.

   

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