Aalen-Ultras sorgen für Probleme in Heidenheim

Rund um das Spitzenspiel am vergangenen Samstag zwischen dem 1. FC Heidenheim und dem SV Sandhausen (2:1) hatte die Polizei alle Hände voll zu tun. Da einige Sandhäuser Fans eine Fanfreundschaft mit Anhänger aus Aalen pflegen, reisten rund etwa 50 VfR-Ultras nach Heidenheim, um dort nicht ihre Mannschaft zu unterstützen, die zeitlich in Osnabrück spielte, sondern den Tabellenführer aus Sandhausen gegen den Erzrivalen Heidenheim. Vor dem Spiel kam es dann allerdings zu unschönen Szenen.

"Diese Leute haben nichts mit unserem Verein zu tun"

„Einer hat vor dem Spiel einen Polizisten angepöbelt, ein anderer war in eine Auseinandersetzung am Bahnhof verwickelt“, sagt Manager Holger Sanwald vom FC Heidenheim über die Fans aus Aalen in der "Schwäbischen Post". Nach Spielende entschied sich die Polizei darüber hinaus die Ultras der Heidenheim nicht aus dem Stadion zu lassen, was zu erneuten Auseinandersetzungen führte. "Es kam zu Pöbeleien gegen die Polizisten, Bierbecher flogen auf die Beamten. Ein junger Mann wurde nach einem Handgemenge in Handschellen abgeführt. Zudem wurde ein Zaun fast ganz aus der Verankerung gehauen", heißt es in der "Heidenheimer-Zeitung". Aalen-Vizepräsident Guido Walter erklärte gegenüber der  "Schwäbischen Post": „Auch wenn wir absolut nichts dafür können, so gehört es sich doch, dass wir uns entschuldigen.  Diese Leute haben nichts mit unserem Verein zu tun".

FOTO: www.regensburg1889.de

   
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