Aalen mit Personalsorgen: Nur noch zwölf Feldspieler im Training

Auch wenn es das Ergebnis nicht vermuten lässt: Beim 0:3 in Paderborn war der VfR Aalen keineswegs chancenlos und hätte sich sogar ein Remis verdient gehabt. Somit zieht Trainer Peter Vollmann viel Positives aus der Partie beim Tabellenführer, hat vor dem wichtigen Spiel gegen Bremen II aber mit Personalsorgen zu kämpfen.

"An ein vernünftiges Training ist kaum zu denken"

So sind Robert Müller und Thorsten Schulz nach wie vor verletzt, Daniel Stanese ist zudem angeschlagen und Matthias Morys aufgrund seiner fünften gelben Karte gesperrt. Zusätzlich hat sich Maximilian Welzmüller beim Spiel in Paderborn am Sprunggelenk verletzt und droht ebenfalls auszufallen. "Wir haben derzeit noch zwölf Feldspieler in den Übungseinheiten", berichtet Vollmann in der "Schwäbischen Post" und betont: "An ein vernünftiges Training ist kaum zu denken."

Kommt Lukas Lämmel?

Der dünnbesetzte Kader stellt den VfR nun vor eine echte Herausforderung, könnte aber in Kürze Zuwachs bekommen. So spielte Lukas Lämmel in den vergangenen Tagen auf der Ostalb vor und erhält nun möglicherweise einen Vertrag. "Wir haben ihn uns angeschaut und prüfen jetzt, ob es machbar ist", so Geschäftsführer Markus Thiele gegenüber der Zeitung. Zuletzt war der zentrale Mittelfeldspieler bei seinem Heimatverein Union Berlin aktiv und kam in der vergangenen Saison auch für eine Minute in der 2. Bundesliga zum Einsatz. Spielpraxis sammelte der 20-jährige in den Jugendmannschaften der Eisernen. Allein schon aufgrund der großen Personalsorgen müsste der VfR Aalen eigentlich zuschlagen. Eine Entscheidung soll in den kommenden Tagen fallen.

 
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